Flüchtlingskrise

Merkel und Hollande: Rasche EU-Hilfen für Irak

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Präsident François Hollande erwarten, dass die EU rasch Beiträge zu laufenden humanitären Anstrengungen leistet, wie nach einem Telefonat beider Politiker am Dienstag in Berlin und Paris mitgeteilt wurde.

Berlin - Deutschland und Frankreich dringen auf schnelle europäische Hilfen angesichts der Flüchtlingskrise im Irak.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Präsident François Hollande erwarten, dass die EU rasch Beiträge zu laufenden humanitären Anstrengungen leistet, wie nach einem Telefonat beider Politiker am Dienstag in Berlin und Paris mitgeteilt wurde. Ziel müsse sein, das Leid der Bevölkerung angesichts von Gewalttaten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu lindern.

Mit Blick auf die Ukraine waren sich Merkel und Hollande über die Voraussetzungen für eine „wirkliche humanitäre Mission“ einig, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Beide wollten ihre gemeinsamen Anstrengungen für eine politische Lösung fortsetzen. Zuvor hatte sich Hollande nach Angaben des Élysée-Palastes in einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin erneut besorgt über die Entwicklung in der Ostukraine gezeigt.

Merkel gratulierte Hollande in dem Telefonat auch zu dessen 60. Geburtstag.

dpa

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