Hannover-Celle acht Stunden gesperrt

Metalldiebe legen Strecke lahm

Hannover. Metalldiebe haben in der vergangenen Nacht die Bahnstrecke Hannover-Celle lahmgelegt. Bei Langenhagen-Großburgwedel hatten Unbekannte auf einer Länge von zwei Kilometer 46 Erdungskabel an Strommasten, 24 Schienenverbinder, fünf Gleisverbinder und drei Signal-Erdungskabel abmontiert und gestohlen.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG entdeckten den Diebstahl bei einer Streckenbegehung. Durch die achtstündigen Reparaturarbeiten verspäteten sich 107 Züge um insgesamt 53 Stunden.

Bei den Arbeiten wurde der Strom abgeschaltet und ein Reparaturzug aus Göttingen angefordert. Während der Arbeiten war die Strecke beidseitig gesperrt.

Für Bahnreisende bestand keine Gefahr. Jedoch ist der Aufenthalt an nicht geerdeten Streckenmasten gefährlich, da es zum Stromüberschlag kommen kann. Die Leitungen führen eine Spannung von 15 000 Volt.

Auf diesem Streckenabschnitt kommt es immer wieder zum Diebstahl von Buntmetall, verbunden mit erheblichen betrieblichen Auswirkungen und Folgeschäden.

Zeugen sollten sofort melden, wenn sie Personen oder Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe der Gleise beobachten. Für Meldungen stehen die kostenfreie Hotline 0800/68 88 00 0 oder der allgemeine Polizeinotruf 110 zur Verfügung. (tko/dpa)

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