Auch Schwarzenegger ist betroffen

Hacker stellen Finanzen von Michelle Obama ins Netz

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First Lady Michelle Obama ist sicherlich "not amused", dass nun jedermann Zugriff auf ihre persönlichen Daten hat

New York - Unbekannte haben sehr persönliche Daten von First Lady Michelle Obama sowie von zahlreichen anderen Politikern und Hollywood-Stars - darunter auch Arnold Schwarzenegger - gehacked und ins Netz gestellt.

Die Liste der Opfer der jüngsten Hacker-Attacke in den USA liest sich wie das "Who is Who" der Reichen und Mächtigen aus Politik und Showbiz. Zu den Betroffenen zählen neben Michelle Obama auch Hillary Clinton, US-Vize-Präsident Joe Biden, Donald Trump, Generalstaatsanwalt Eric Holder, FBI-Direktor Robert Mueller, der Chef der Polizei von Los Angeles, Charlie Beck, sowie die Promi-Größen Mel Gibson, Ashton Kutcher, Jay Z, Beyonce, Paris Hilton, Britney Spears, Kim Kardashian, Hulk Hogan und Arnold Schwarzenegger.

Die Hacker hinterließen auch eine Botschaft für Michelle Obama: "Blame your husband, we still love you, Michelle <3"

Ihre Telefon- und Sozialversicherungsnummern finden sich ebenso im Internet wie detaillierte Informationen zu Hypotheken, Bankkonten und Kreditkartennummern. Gesammelt wurden sie auf einer Seite mit dem Titel "The Secret Files" ("Die geheimen Dokumente), die man unter exposed.su abrufen kann. Dort empfängt den User erst einmal das Bild eines Zombie-Mädchens mit stechendem Blick. Darunter sind die Namen der Hacker-Opfer aufgeführt und verlinkt. Hinter dem jeweiligen Namen verbirgt sich eine weitere Seite, auf der erste persönliche Informationen wie alle bisherigen Adressen und die aktuelle Telefonnummer abrufbar sind. Um eine ausführliche Kreditauskunft mit sämtlichen Zahlen, Bankkonten und Kreditkarten zu erhalten, muss der User einem weiteren Link folgen.

Daten nicht nur veröffentlicht, sondern auch missbraucht

Einem auf exposed.su eingebauten Zähler zufolge, haben bisher knapp 150.000 Menschen die Seite aufgerufen. Die Polizei in Los Angeles arbeitet unterdessen mit Hochdruck daran, die Website vom Netz zu nehmen und den Hackern auf die Spur zu kommen, berichtet das US-Nachrichtenportal nydailynews.com. Das für gewöhnlich sehr gut informierte Promi-Portal tmz.com berichtete am Dienstag, dass sogar das FBI ermittelt. Inzwischen sollen die Hacker die Daten nämlich nicht nur publik gemacht, sondern - auf eine nicht näher genannte Art und Weise - für sich genutzt haben. TMZ zufolge könnte das bedeuten, dass die Unbekannten zum Beispiel Geld von den Konten ihrer Opfer abgehoben oder transferiert haben.

Ein Sprecher der Polizei kommentierte den Vorfall mit den Worten: "Die Menschen gehen ins Netz und suchen nach Informationen über uns, wenn sie wütend werden. Und dann posten sie alles auf einer Seite. Das Wort, das dies am besten beschreibt ist "gruselig". Es ist gruselig so etwas zu tun."

mm

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