"Der gänzlich falsche Weg"

Mietpreisbremse: FDP widerspricht Union

+
Sanierungsarbeiten an Häusergiebeln in der Charlottenstraße in Potsdam

Berlin - Die Union will Mieten künftig auch bei Neuvermietungen deckeln. Doch die FDP, allen voran Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, hält das für den "gänzlich falschen Weg".

Die FDP lehnt den Plan der Union ab, die Mieten künftig auch bei Neuvermietungen zu deckeln. „Die Mietpreisbremse schafft nicht faire Mieten, sondern verhindert, dass in Wohnraum investiert wird. Preisbremsen für Neuvermietungen bremsen gerade kleine Investoren aus“, sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) der „Passauer Neuen Presse“ (Montag). „Die Mietpreisbremse ist deshalb der gänzlich falsche Weg.“

Nach der SPD will nun auch die Union eine Mietpreisbindung für Neuvermietungen in ihr Wahlprogramm aufnehmen. Die Neumieten sollen demnach nur noch um einen bestimmten Prozentsatz über dem örtlichen Mietspiegel liegen dürfen. Über die Höhe gibt es in der Union noch Gespräche.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.