Nach dem Militärputsch

Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

Als sei nichts gewesen: Simbabwes entmachteter Präsident Robert Mugabe nimmt an einer Abschlussfeier der Zimbabwe Open University teil. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi
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Als sei nichts gewesen: Simbabwes entmachteter Präsident Robert Mugabe nimmt an einer Abschlussfeier der Zimbabwe Open University teil. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi
Panzer in Harare: Nach den turbulenten Stunden des Militärputsches gehen die meisten Simbabwer einfach friedlich ihren Geschäften nach. Foto: Uncredited
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Panzer in Harare: Nach den turbulenten Stunden des Militärputsches gehen die meisten Simbabwer einfach friedlich ihren Geschäften nach. Foto: Uncredited
Menschen warten in Harare vor einer Bank, um Bargeld abzuheben. Foto: AP/dpa
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Menschen warten in Harare vor einer Bank, um Bargeld abzuheben. Foto: AP/dpa
Simbabwes Generalmajor Moyo bei einer Ansprache im staatlichen Fernsehen. Foto: Uncredited
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Simbabwes Generalmajor Moyo bei einer Ansprache im staatlichen Fernsehen. Foto: Uncredited
Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai fordert die rasche Bildung einer Übergangsregierung. Foto: Ben Curtis
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Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai fordert die rasche Bildung einer Übergangsregierung. Foto: Ben Curtis
Sie waren Luxus gewohnt: Grace und Robert Mugabe kommen in einem Rolls Royce zur Eröffnung einer Parlamentssitzung. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi
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Sie waren Luxus gewohnt: Grace und Robert Mugabe kommen in einem Rolls Royce zur Eröffnung einer Parlamentssitzung. Foto: Tsvangirayi Mukwazhi
Warteschlange vor einer Bank in Harare: Es ist schwer, in Simbabwe an Bargeld heranzukommen. Foto: Watson Ofumeli
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Warteschlange vor einer Bank in Harare: Es ist schwer, in Simbabwe an Bargeld heranzukommen. Foto: Watson Ofumeli
Robert Mugabe bei der Abschlussfeier der Zimbabwe Open University. Foto: Ben Curtis
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Robert Mugabe bei der Abschlussfeier der Zimbabwe Open University. Foto: Ben Curtis

Das Militär hat Simbabwes Präsident kaltgestellt. Nun durfte Mugabe zum ersten Mal wieder in die Öffentlichkeit. Die Generäle loben sich unterdessen selbst für zahlreiche Festnahmen. Für Samstag ist ein Massenprotest gegen Mugabe geplant.

Harare (dpa) - Nach dem Militärputsch in Simbabwe hat die Regierungspartei Zanu-PF den entmachteten Präsidenten Robert Mugabe aufgefordert, den Parteivorsitz niederzulegen.

Acht von zehn Regionalverbänden hätten entsprechende Resolutionen gebilligt, berichtete am Freitag der staatliche Sender ZBC. Viele der Parteigliederungen sprachen sich demnach dafür aus, dass der von Mugabe jüngst entlassene Vizepräsident Emmerson Mnangagwa Nachfolger an der Parteispitze wird. Zur Begründung hieß es, der 93-jährige Staatschef sei zu senil für die Führung von Partei und Regierung.

Das Militär hatte am Mittwoch in einem Putsch die Macht an sich gerissen, Mugabe wurde unter Hausarrest gestellt. Mugabe, der seit 1980 an der Macht ist, hatte darauf hingearbeitet, seine unbeliebte Frau Grace (52) als Nachfolgerin aufzubauen.

Viele Beobachter glauben, dass auch das Militär Mnangagwa als Übergangspräsidenten installieren will. Noch vor zwei Tagen hatte die Regierungspartei Zanu-PF den Putsch als Verrat und Auflehnung gegen die verfassungsrechtliche Ordnung verurteilt.

Simbabwe mit seinen etwa 15 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Mugabe hat die frühere Kornkammer des südlichen Afrikas heruntergewirtschaftet.

Eine sehr einflussreiche simbabwische Vereinigung, die Gruppe der Kriegsveteranen, rief zu einem Massenprotest für diesen Samstag auf, um Mugabes umgehenden Rücktritt zu fordern. Die Kriegsveteranen waren lange treue Unterstützer Mugabes.

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