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Schwere Verluste für Russland: 400 Soldaten sterben – Pro-russischer Politiker getötet

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Von: Tim Vincent Dicke, Vincent Büssow, Lucas Maier, Jan-Frederik Wendt

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Im Ukraine-Krieg verzeichnet Russland massive Verluste. Ein pro-russischer Politiker wurde offenbar bei einem Raketenangriff getötet. Der News-Ticker.

Update vom Montag, 26. September, 06.50 Uhr: Ukrainische Streitkräfte wollen fünf Munitionsdepots im Süden der Ukraine zerstört haben. Das berichtet The Kyiv Independent. Demnach teilt das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ mit, dass ukrainische Streitkräfte am 25. September 43 russische Soldaten getötet und drei Panzer, ein selbstfahrendes Artilleriesystem und neun gepanzerte Fahrzeuge zerstört haben.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Armee muss schwere Verluste hinnehmen

+++ 20.20 Uhr: Die Ukraine hat einige Erfolge innerhalb der letzten 24 Stunden im Krieg gegen Russland gemeldet. Wie die Nachrichtenseite Ukrainska Pravda unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab meldet, musste die russische Armee schwere Verluste von militärischem Equipment und Infrastruktur hinnehmen. So seien insgesamt neun Luftabwehrsysteme sowie zwei unbemannte Luftfahrzeuge Russlands getroffen worden.

Außerdem soll die Ukraine sechs Kommandoposten, sechs Munitionslager und eine Vielzahl weiterer russischer Ziele mit Raketen getroffen haben. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden zudem ein Angriffsjet sowie ein Hubschrauber aus Russland abgeschossen.

Cherson: Ukraine tötet pro-russischen Abgeordneten bei Raketenangriff.
In Cherson soll ein pro-russischer ehemaliger Abgeordneter bei einem Raktenangriff getötet worden sein. © Alexei Konovalov/IMAGO-Images

Schwere Verluste für Russland: 400 Soldaten sterben – Pro-russischer Politiker getötet

+++ 15.57 Uhr: Er war ehemaliger Abgeordneter des Parlamentes der Ukraine und stellte sich zuletzt auf die Seite der Angreifer aus Russland – jetzt soll er tot sein. Oleksiy Zhuravko soll bei einem Raketenangriff in Cherson verstorben sein. Die russische Staatsagentur RIA Novosti veröffentlichte die Meldung am Sonntag (25. September), bei dem Angriff vonseiten der Ukraine soll noch eine weitere Person gestorben sein.

Erst am Freitag (23. September) soll Zhuravko ein Video von sich während der Scheinabstimmung veröffentlicht haben. Er soll im Jahr 2015 nach Russland geflohen sein, wie das ukrainische Nachrichtenportal pravda.ua schreibt.

Ukraine-Krieg: 400 Soldaten aus Russland sollen zuletzt gefallen sein

+++ 9.35 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat seine Zusammenfassung der russischen Verluste aktualisiert. Demnach sind zwischen Samstag (24. September) und Sonntag (25. September) 400 pro-russische Soldaten gefallen.

Außerdem wurde 20 Fahrzeuge zerstört und 10 weitere Drohnen vernichtet. Wie am Vortag musste Russland die meisten Verluste in der Region Kramatorsk und Donezk hinnehmen, wie der Generalstab schreibt.

Update vom Sonntag, 25. September, 8.25 Uhr: Das ukrainische Militärkommando „Süd“ meldet hohe Verluste auf Seiten von Russland. In Cherson und Kachowka wurden demnach drei Depots mit Waffen und Ausrüstung, sowie zwei Luftabwehrsysteme angegriffen. Die Artillerieeinheiten haben am gestrigen Samstag (24. September) 266 Mal das Feuer auf die russischen Streitkräfte eröffnet, wie das Kommando schreibt.

Bei diesen Angriffen verlor die moskautreue Armee 57 Soldaten. Zudem wurden 30 Ausrüstungseinheiten vernichtet, wie es in dem Bericht heißt.

+++ 21.18 Uhr: Ukrainische Spezialeinheiten haben eigenen Angaben zufolge einen Kampfjet aus Russland abgeschossen. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen Bomber des Typs „Su-34“, teilte die Einheit in ihrem Kanal bei Telegram mit und fügte hinzu: „Wir erinnern die Russen daran, dass jeder ihrer Flüge einem Selbstmord gleichkommen wird. Schließlich verzeihen der ukrainische Himmel und die ukrainischen Krieger ihren Feinden nicht.“

Die Einheit veröffentlichte auf Telegram ein Video, das den Abschuss zeigen soll. Darin ist zu sehen, wie der Jet brennend gen Boden stürzt. Im Hintergrund hört man Soldaten, die lachen und sich euphorisch über ihren militärischen Erfolg freuen.

Schwere Verluste für Russland – Marine zerstört Depots und tötet 37 Soldaten

+++ 16.15 Uhr: Auch die Marine der Ukraine meldet Fortschritte. Laut einem Bericht haben Soldatinnen und Soldaten der Seestreitkräfte zuletzt 37 russische Soldaten getötet, wie die ukrainische Plattform ukrinform.net schreibt.

Zudem soll noch elf selbstfahrende Artilleriesysteme und zwei Mehrfachraketenwerfer vernichtet worden sein. Außerdem wird von der Zerstörung zweier Munitionsdepots berichtet. Die Angaben ließen sich bis zuletzt nicht unabhängig überprüfen.

+++ 15.45 Uhr: Die Armee der Ukraine setzt den Truppen aus Moskau weiterhin zu. In einem aktuellen Report spricht die ukrainische Luftwaffe davon, am 23. September neun Ziele aus der Luft zerstört zu haben. Das Kommando „Süd“ schossen demnach vier Kamikaze-Drohnen „Shahed-136“ und eine Angriffsdrohne „Mohajer-6“ ab. Im Osten wurden ebenfalls zwei „Shahed-136“ abgeschossen, wie die Luftwaffe schreibt. Ein Hubschrauber „Mi-8“ und eine „Su-25“ wurden im Zentrum der Ukraine vom Himmel geholt.

Unterdessen hat sich der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, auf Fragen der französischen Tageszeitung Ouest-France geantwortet. Der Präsident zeigte sich zuversichtlich und sprach davon, dass die Verluste von Russland fünfmal höher seien, als die der ukrainischen Streitkräfte, wie Ouest-France schreibt. Während er für die ukrainische Seite „50 Soldaten pro Tag“ angab, dürften es also auf der russischen rund 250 getötete Soldaten pro Tag sein.

Ukraine-Krieg: „Schlächter von Mariupol“ wird Vize-Verteidigungsminister in Russland

+++ 14.06 Uhr: Nach den letzten Rückschlägen im Ukraine-Krieg deutet sich eine Veränderung in Russland an. Der Vize-Verteidigungsminister Dmitri Bulgakow wurde seines Amtes enthoben, wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt. Offiziell heißt es aus dem Kreml am Samstag (24. September), dass Bulgakow lediglich „auf einen anderen Posten“ versetzt werden würde.

Sein Nachfolger soll Generaloberst Michail Misinzew werden. Seit den Angriffen auf Mariupol ist Misinzew auch als „Schlächter von Mariupol“ bekannt. Unter anderem in Großbritannien steht sein Name auf der Sanktionsliste.

Update vom Samstag, 24. September, 8.54 Uhr: Vor der Reise an die Kriegsfront in die Ukraine scheinen sich einige russische Reservisten noch einmal kräftig zu betrinken. Dies sollen Videos zeigen, die in den sozialen Netzwerken kursieren. Teils können sich Putins Soldaten kaum mehr auf den Beinen halten.

Mit roten Bechern prostet sich eine Truppe vorwiegend junger Männer zu. Oben scheint schon der Bus zu warten, der die Gruppe immer weiter in Richtung Ukraine bringt. Trotz Massenprotesten im Land – die Männer scheinen sich mit ihrem Schicksal als Kriegssoldat abgefunden zu haben. Ob sie sich Mut antrinken oder noch ein letztes Mal ausgelassen feiern wollen, ist unklar.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine zerstört Artilleriesysteme und Panzer

+++ 17.18 Uhr: Ukrainische Truppen haben laut eigenen Angaben 14 weitere Artilleriesysteme aus Russland zerstört. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Ukraine mit. Unabhängig prüfen lassen sich diese Informationen nicht.

+++ 15.43 Uhr: Militärischer Erfolg: Das ukrainische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die eigenen Truppen ein russisches Kampfflugzeug abgeschossen hätten. Aktuell verzeichne Russland die größten Verluste in den Regionen um Kramatorsk und Donezk, hieß es.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine zerstört 18 Panzer

+++ 14.25 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben 18 Panzer aus Russland zerstört. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Freitag (23.09.2022) in Kiew mit. Das russische Militär, das seit Beginn des Angriffskriegs unter schweren Verlusten leidet, musste zudem die Vernichtung von acht Mehrfachraketenwerfern hinnehmen.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine-Ministerium gibt neue Zahlen bekannt

Erstmeldung vom Freitag, 23.09.2022: Kiew – Das ukrainische Verteidigungsministerium hat die aktuellen Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Demnach sind innerhalb eines Tages 550 russische Soldaten getötet worden – 56.060 sollen den Angaben zufolge seit Beginn der Kampfhandlungen gefallen sein. Der Überblick zu den Angaben des Verteidigungsministeriums:

(mit Agenturen)

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