Tipper bei Glücksspirale sorgen für Sportförderung, Denkmalpflege und Wohlfahrt

Millionen-Segen für Hessen

Wiesbaden. Allein für den hessischen Sport erspielte die Glücksspirale in 40 Jahren 55,7 Millionen Euro. Aktuell werden in Hessen knapp 200 Athletinnen und Athleten gefördert. Auch der Vorzeigesportler Fabian Hambüchen profitierte.

Und Meike Freitag, 2001 und 2007 Vizeweltmeisterin mit der Freistil-Staffel der Schwimmer, ist heute Geschäftsführerin der Stiftung Sporthilfe Hessen. Sie sagt: „Die Glücksspirale ist einer der wichtigsten Unterstützer der Stiftung Sporthilfe Hessen und damit der hessischen Nachwuchstalente und Spitzensportler.“

Die Wohlfahrt in Hessen erhielt im Laufe der letzten vier Jahrzehnte rund 48 Millionen Euro aus Mitteln der Glücksspirale. Rund 1600 soziale Projekte wurden nach Angaben der Pressesprecherin der Lotterie-Treuhandgesellschaft Hessen, Dorothee Hoffmann, seither realisiert. 2009 seien beispielsweise der Kreisverband Fulda im Bundesverband Rehabilitation und die Sozialstation St. Anna in Hadamar, die einen Hospiz- und Palliativberatungsdienst etablierte, gefördert worden.

Der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stellte die Glücksspirale insgesamt 28,7 Millionen Euro für die Erhaltung des Kulturerbes in Hessen zur Verfügung. Mehr als 80 Denkmäler seien damit saniert worden. Hoffmann: „Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden wäre ohne die Glücksspirale ihrem Ziel als Weltkulturerbe wohl weniger nah.“ Die Marktkirche, die Ringkirche, die russische Kirche, das Schloss Freudenberg, der Aussichtsturm Neroberg, die Brücke zur Schwaneninsel im Kurpark, die Oranier-Gedächtnis-Kirche in Biebrich und das Jagdschloss Platte profitierten in Wiesbaden von der Glücksspirale.

Aber auch in den Norden des Landes floss Glücksspiralengeld: Denkmäler wie das Marburger Schloss, das Residenzschloss in Bad Arolsen, das Kloster Romrod, die St.-Brigida-Kapelle in Fritzlar oder das ehemalige Kloster in Bad Karlshafen konnten mithilfe des Lotteriegeldes erhalten werden.

Von Jürgen Umbach

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