563 Millionen für Straßenbau in Hessen und Niedersachsen

Wiesbaden/Hannover. 390 Millionen Euro soll Hessen für neue Bauprojekte bekommen, für Niedersachsen sollen 173 Millionen fließen.

Das sieht das milliardenschwere Programm der Bundesregierung zur Sanierung maroder Straßen und Brücken vor. Insgesamt kommt es bundesweit 72 Projekten zugute und umfasst 2,7 Milliarden Euro für Lückenschlüsse, Neubauprojekte und Sanierungen.

Folgende Straßen in Hessen werden profitieren:

• A 44: Anschlussstelle Ringgau - Sontra/West (Kosten: 129 Mio. Euro)

• A 49: Schwalmstadt/Treysa - Anschlussstelle Neuental/Bischhausen (120 Mio. Euro)

• B 7: Ortsumgehung Calden (20 Mio. Euro)

• B 38: Ortsumgehung Mörlenbach (1 Mio. Euro)

• B 44: Ortsumgehung Gernsheim/Klein-Rohrheim (9 Mio. Euro)

• B 49: Anschlussstelle Tiefenbach - Anschlussstelle Leun, 9. Bauabschnitt (12 Mio. Euro)

• B 252: Ortsumgehung Münchhausen, Wetter, Lahntal (69 Mio. Euro)

• B 252: Ortsumgehung Vöhl/Dorfitter (16 Mio. Euro)

• B 457: Ortsumgehung Büdingen/Büches (14 Mio. Euro).

Folgende Strecken sollen in Niedersachsen profitieren:

• B 1: Coppenbrügge und Marienau (Kosten: 28 Mio. Euro)

• B 61: Ortsumgehung Barenburg (8 Mio. Euro)

• B 64: Ortsumgehung Negenborn (24 Mio. Euro)

• B 210: Südumgehung Emden (24 Mio. Euro)

• B 211: Mittelort - Brake (26 Mio. Euro)

• B 240: Ortsumgehung Eschershausen (20 Mio. Euro)

• B 241: Bollensen - Volpriehausen (32 Mio. Euro)

• B 243: Landstraße Grenze Niedersachsen/Thüringen - Bad Sachsa (Anteil Niedersachsen, 20 Mio. Euro).

Der größte Posten des Investitionsprogramms geht nach Bayern (621 Millionen Euro), gefolgt von Baden-Württemberg (537 Mio. Euro). „Mit diesem Investitionspaket starten wir eine Modernisierungsoffensive mit Projekten in ganz Deutschland. Das Investitionspaket enthält Neubauprojekte ebenso wie Erhaltungsmaßnahmen in ganz Deutschland. Das stärkt unser Wachstum, sichert Arbeitsplätze und sorgt für den Wohlstand von morgen“, sagte Bundesminister Alexander Dobrindt am Montag.

Kritik kam vom ADAC, der sagt, dass allein in den Erhalt pro Jahr 3,6 Milliarden investiert werden müssten. Davon sei man mit diesem Programm noch weit entfernt. Die Grünen sprachen von einer "PR-Aktion". Und weiter: "Alexander Dobrindt will Milliarden in die Autobahnen stecken, verschweigt aber, wo das Geld herkommen soll, und ob es überhaupt zusätzliches Geld ist", sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der "Passauer Neuen Presse".

Hier gibt es weitere Informationen zum Investitionsprogramm.

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