„Zusammenrottungen" und "Besetzungen"

Mindestens zehn Tote bei gewaltsamen Protesten gegen Rentenreform in Nicaragua

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zuge der Proteste gegen die Rentenreform in Nicaragua sind zehn Menschen getötet worden.

Am Donnerstag und Freitag habe es insgesamt mindestens zehn Tote gegeben, teilte Vizepräsidentin Rosario Murillo am Freitag (Ortszeit) in Managua mit. Es habe "Zusammenrottungen" und "Besetzungen" von Demonstranten gegeben, die den "Frieden und die Eintracht" im Land zerstören wollten, kritisierte Murillo, die mit Staatschef Daniel Ortega verheiratet ist.

Bereits am Mittwoch waren in dem zentralamerikanischen Land nach offiziellen Angaben drei Menschen - zwei junge Demonstranten und ein Polizist - getötet worden. In der Hauptstadt Managua und in benachbarten Städten gab es am Freitag den dritten Tag in Folge Proteste gegen die Rentenreform. Sie sieht vor, dass die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die Rentenversicherungen steigen, zugleich aber die Renten um fünf Prozent gekürzt werden.

AFP

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