Bei Demo gegen NSA

Mini-Drohne löst größeren Polizeieinsatz aus

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Menschen nehmen an einer Demonstration zu einer bundesweiten Protestaktion gegen das Spähprogramm PRISM und Abhörmaßnahmen durch den US-Geheimdienst NSA teil.

Darmstadt - Demonstranten haben bei einer Anti-NSA-Kundgebung offenbar eine Mini-Drohne fliegen lassen. Das führte zu einem größeren Polizeieinsatz mit Festnahmen und weitreichenden Ermittlungen.

Eine Mini-Drohne an einer US-Militäranlage bei Darmstadt hat einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Das Polizeipräsidium Südhessen bestätigte am Sonntag Medienberichte, wonach Beamte das kleine Fluggerät mit Minirotoren am Samstag beschlagnahmt haben. Die Personalien von rund 20 Menschen seien aufgenommen worden. Sie sollen gegen den US-Geheimdienst NSA protestiert haben. Kritiker vermuten, dass dieser von der Militäranlage aus Spionage betreiben könnte.

Die Polizei hatte nach eigenen Angaben einen Hinweis der US-Sicherheitskräfte erhalten. Sie setzte auch einen Hubschrauber ein. In den kommenden Tagen soll unter anderem geklärt werden, ob die Drohne illegal das US-Militärgebiet überflogen und mit einer Kamera etwas ausgespäht hat. Die Piratenpartei kritisierte den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig.

dpa

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