Bundeswehr für Cyber-Krieg gerüstet

Berlin - Die Bundeswehr ist nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums für den Cyber-Krieg gerüstet. Die dafür gebildete Spezialeinheit zu Angriffen auf gegnerische Netzwerke in der Lage.

Die “Anfangsbefähigung“ für solche Attacken sei erreicht, heißt es in einem Papier des Ministeriums. Die für Cyber-Angriffe zuständige Abteilung “Computernetzwerkoperationen“ (CNO) ist streng abgeschottet in der Nähe von Bonn stationiert. Einzelheiten zu ihrer Größe und Arbeit behandelt das Ministerium als Geheimsache.

Die Bundeswehr hat bereits vor 20 Jahren begonnen, sich mit den Bedrohungen aus dem Internet zu befassen. 2002 wurde ein Krisen-Reaktions-Team zur Abwehr von Cyber-Attacken beim Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr eingerichtet.

Die für Cyber-Attacken zuständige CNO-Einheit arbeitet davon getrennt. Zu ihrer Arbeitsweise macht das Papier des Verteidigungsministeriums, über das auch die “Financial Times Deutschland“ berichtete, kaum konkrete Angaben. Die Abteilung habe die Möglichkeit, “Simulationen in einer abgeschlossenen Laborumgebung“ durchzuführen, heißt es darin lediglich.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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