Ministerium: Gigaliner sparen mehr CO2 als erwartet

Hannover/Berlin. Die umstrittenen Riesen-Laster sparen nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums mehr Treibstoff und CO2 als erwartet.

„Wir haben mit 25 Prozent gerechnet, aber erste Ergebnisse zeigen, dass es 33 Prozent sind“, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Die mehr als 25 Meter langen Gigaliner dürfen seit 1. Januar testweise in Deutschland fahren. An dem auf fünf Jahre angelegten Versuch beteiligen sich 6 der 16 Bundesländer, auch Niedersachsen. Gegner warnen vor Straßenschäden und befürchten eine Verlagerung des Verkehrs von der Schiene auf die Straße.

Hintergrund: Das sind Gigaliner

Lastwagen, die länger sind als bislang im Straßenverkehr zugelassen, werden Lang-Lkw oder Gigaliner genannt. Heutige Lastzüge haben eine Länge von bis zu 18,75 Metern und ein Gesamtzuggewicht von 40 Tonnen. Gigaliner sind mit 25,25 Meter viel länger und bis zu 60 Tonnen schwer - allerdings ist ihr Gewicht in Deutschland derzeit auf 40 Tonnen begrenzt. Nur Lastwagenfahrer mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung dürfen einen Gigaliner fahren. Auf Autobahnen dürfen Lang-Lkw nicht überholen, auf anderen Straßen nur solche Fahrzeuge, die höchstens 25 Stundenkilometer fahren.(dpa)

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