Finanzausgleich: Hessen legt drauf - 1,7 Mrd. für schwache Länder

Kritisiert den Finanzausgleich: Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).

München / Wiesbaden. Das Land Hessen hat im vergangenen Jahr deutlich mehr für den Länderfinanzausgleich gezahlt. Aus der Landeskasse flossen rund 400 Millionen Euro mehr, insgesamt 1,7 Milliarden Euro in den Fonds. Das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent.

Die Zahlungen Bayerns in den Länderfinanzausgleich haben erstmals die Vier-Milliarden-Marke durchbrochen. Das berichtet der Münchner Merkur. Nach vorläufigen Berechnungen des bayerischen Finanzministeriums überwies der Freistaat im Jahr 2013 rund 4,3 Milliarden Euro in den Ausgleichstopf. Das sind 525 Millionen Euro oder 14 Prozent mehr als im Jahr davor. „Es ist unerträglich, dass die Bayern immer weiter für ihren Fleiß bestraft werden“, sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).

Seit einigen Jahren gibt es nur noch drei Geberländer: Neben Bayern sind das Baden-Württemberg und Hessen. Der Freistaat zahlt allerdings mit 51 Prozent mehr als die Häfte der Gesamtsumme. Die Zahlungen von Baden-Württemberg gingen 2013 um zwölf Prozent zurück. Größter Profiteur ist Berlin mit mehr als drei Milliarden Euro.

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