Gefundenes Kind: Mutter von Amir offenbar illegal in Deutschland

Haunau. Die Mutter des kleinen Amir, der vor mehr als einer Woche allein am Hanauer Hauptbahnhof gefunden wurde, hält sich offenbar illegal in Deutschland auf.

Es werde geprüft, ob sich Mutter und Sohn rechtmäßig in Deutschland befinden, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, Wolfgang Popp, am Dienstag die eingeleiteten Ermittlungen.

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Der etwa drei Jahre alte Junge war am 8. April am Bahnhof Hanau gefunden worden. Es war eine große Suchaktion nach der Mutter ausgelöst worden. Der Junge versteht kein Deutsch und konnte lediglich seinen Namen nennen. Die Frau, etwa 30 Jahre alt und wohl aus Afghanistan, habe sich am Sonntag bei der Polizei am Frankfurter Flughafen gemeldet, erklärte Popp.

Nach ersten Ermittlungen hat die Frau den kleinen Amir nicht ausgesetzt. Warum er aber abends allein am Bahnhof unterwegs war, ist nach Angaben der Polizei in Offenbach weiterhin unklar. Die Beamten wollten am Dienstag zu dem Fall keine weiteren Angaben machen: „Zum Schutz des Kindes und der Familie“, lautete die Begründung eines Polizeisprecher. Der Junge, der in der Zwischenzeit bei Pflegeeltern untergebracht war, soll jetzt wieder zu seiner Mutter kommen. (dpa)

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