Vater hatte Gasexplosion verursacht

Nach Familiendrama im Harz: Kinder beigesetzt

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Wieda. Nach dem Familiendrama vor gut zwei Wochen im Harz sind die beiden ums Leben gekommenen Kinder beigesetzt worden. Die Trauerfeier fand im privaten Familien- und Freundeskreis statt, sagte Wiedas Gemeindepastor Hans-Jürgen Brüser am Montag.

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Der sechsjährige Junge und seine drei Jahre alte Schwester waren gestorben, weil ihr Vater das Haus der Familie in Wieda in die Luft gejagt hatte. Beerdigt wurden die Kinder im Südharzer Friedwald. „Die Mutter hat sich für diesen Ort entscheiden, weil die Kinder so gerne im Wald gespielt haben“, sagte Pastor Brüser. Das Begräbnis sei sehr ergreifend gewesen. Etwas Vergleichbares habe er in seiner langjährigen Laufbahn nicht erlebt.

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Göttingen hatte der 32-jährige Vater der Kinder eine Gasexplosion im Haus der Familie verursacht, um sich und die Kinder zu töten. Er hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen. Er überlebte aber schwer verletzt, während seine Kinder starben. (lni)

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