Nach Massenunfall auf A 5: Baby gestorben

Homberg/Gießen. Nach der Massenkarambolage auf der Autobahn 5 bei Homberg/Ohm mit 36 beteiligten Fahrzeugen ist ein erst wenige Monate altes Baby seinen Verletzungen erlegen. Das Mädchen sei am Montagmittag in der Uniklinik Gießen gestorben, teilte die Polizei mit.

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Vater, Mutter und die dreijährige Schwester liegen selbst noch schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt im Krankenhaus. Die Polizei sprach nach dem Tod des Babys von 37 Verletzten, 15 von ihnen wurden schwer verletzt. Ein ebenfalls zunächst lebensgefährlich verletzter Feuerwehrmann schwebte am Montag nicht mehr in akuter Gefahr.

Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 570.000 Euro. Alleine 300.000 Euro entfallen auf ein Löschfahrzeug.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Unfall am Sonntag durch nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit Unachtsamkeit und unzureichendem Sicherheitsabstand verursacht. Genaues müssten die Vernehmungen der Unfallbeteiligten und Zeugen ergeben. Dies könne allerdings noch Tage dauern, erklärte ein Polizeisprecher.

Die Autobahn war nach den Unfällen in Richtung Kassel zunächst gesperrt und erst am Sonntagabend wieder freigegeben worden. (dpa)

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