„Ein so reiches Land sollte da mehr machen“

Nach Papst-Audienz: Nun will sich Söder um Obdachlose kümmern

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Markus Söder während seiner Audienz bei Papst Franziskus.

Der päpstliche Aura könnte Einfluss auf Ministerpräsident Markus Söder ausgeübt haben. Bei der Privataudienz mit Franziskus kündigte Söder ein Hilfsprogramm für Obdachlose an.

Vatikanstadt - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat bei seiner Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan ein Hilfsprogramm für Obdachlose in Großstädten angekündigt. „Ein so reiches Land wie wir sollte da mehr machen“, sagte er im Anschluss an das Vier-Augen-Gespräch mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. 

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Der Papst habe sehr positiv darauf reagiert. Franziskus hat sich in der Vergangenheit immer wieder persönlich für Obdachlose eingesetzt, im April gab er etwa zu seinem Namenstag an rund 3000 Bedürftige im Vatikan Eis aus.

Band Bayern soll Kommunen besser unterstützen

Laut Söder soll es bei dem Hilfsprogramm, welches „Bayern-Küche“ heißen könne, darum gehen, die Kommunen zu unterstützen. Als Beispiele nannte er Unterbringungsmöglichkeiten sowie die Versorgung mit Essen und Waschgelegenheiten. „Wir wollen den Kommunen bei diesen Aktivitäten helfen“, sagte Söder. In den kommenden Wochen werde die Staatsregierung auf potenzielle Partner zugehen.

Zu Söders Vatikanbesuch:  Söder: Kreuz steht für Grundhaltung

dpa

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