Kritik wächst

Nach Plagiatvorwurf: Baerbocks Machtposition bröckelt

Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) steht im Bundestag am Rednerpult und breitet die Arme aus.
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Ist in Erklärungsnot geraten: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne).

Annalena Baerbock (Grüne) gerät immer stärker unter Druck – auch in den eigenen Reihen. Nach vielen Fehlern wird weiter über eine Personalrochade spekuliert.

Berlin – Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock* stemmt sich die grüne Parteiführung gegen eine hitzige Personaldebatte. So musste Bundesgeschäftsführer Michael Kellner Gerüchte um einen Austausch der Spitzenkandidatin zerstreuen. „Wir gehen als Team, als grünes Team, gemeinsam in diesen Wahlkampf mit Annalena Baerbock an der Spitze“, stellte Kellner am Montag klar. Zuvor war immer mehr Kritik an den Wahlkampffehlern der 40-Jährigen laut geworden.

Baerbock war im April vom Bundesvorstand als Kanzlerkandidatin nominiert und von einem Parteitag gewählt worden. Zuletzt verzeichneten die Grünen aber vorwiegend negative Schlagzeilen, unter anderem weil Baerbock für ihr Buch „Jetzt. Wie wir das Land verändern“ einige Passagen abgeschrieben haben soll. Weil die Beliebtheitswerte rapide sinken, waren Gerüchte um einen Wechsel auf Co-Parteichef Robert Habeck aufgekommen. Zudem reagieren jetzt auch einige Grüne verärgert*, wie ein ausführlicher Bericht von kreiszeitung.de zeigt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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