Nach Posch-Rücktritt: Bouffier will in Wirtschaftspolitik Kurs halten

Regierungschef Volker Bouffier

Wiesbaden. Der hessische Regierungschef Volker Bouffier sieht keine Notwendigkeit, mit dem Personalwechsel im Wirtschaftsministerium auch den Kurs zu ändern. Hessen sei das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland, sagte der CDU-Politiker in Wiesbaden.

Der Kurs sei in der hessischen CDU/FDP-Koalition abgestimmt. „Warum sollten wir die Politik ändern?“, fragte Bouffier.

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Die FDP will im Wirtschaftsministerium den 67-jährigen Amtsinhaber Dieter Posch durch Florian Rentsch ersetzen. Der 37-Jährige war bisher Fraktionschef. Auch im FDP-geführten Kultusministerium soll ein Generationswechsel kommen.

Der Ministerpräsident bekräftigte, dass sich bei den CDU-Ministern nichts ändern werde. Dort sei der Generationswechsel bei seinem Amtsantritt vor anderthalb Jahren vollzogen worden. Die Grundlinien der Regierungspolitik bleiben gleich. Gleichzeitig müsse die Regierung noch deutlicher machen, „wofür wir stehen“. Der FDP-Landeschef und Vize-Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn hatte eine größere Fokussierung der Regierung angemahnt.

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