Nach Angriffen auf zwei Ministerien

Name der russischen Hacker-Gruppe offenbar bekannt

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Inzwischen ist der Angriff unter Kontrolle.

Scheinbar ist eine andere Gruppe für den Hacker-Angriff auf zwei deutsche Ministerien verantwortlich als zunächst angenommen. Die Attacke soll inzwischen unter Kontrolle sein.

Berlin - Eine unter dem Name „Snake“ bekannte russische Hackergruppe soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hinter dem Angriff auf das Datennetzwerk des Bundes stehen. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass es sich bei den Cyber-Spionen vermutlich nicht um die zunächst verdächtigte Gruppe „APT28“ handele.

Inzwischen haben die deutschen Sicherheitsbehörden den Hackerangriff auf das Datennetzwerk des Bundes nach Darstellung der Bundesregierung unter Kontrolle. Das Innenministerium bestätigte Informationen der Deutschen Presse-Agentur, wonach die Informationstechnik und Netze des Bundes angegriffen wurden. „Innerhalb der Bundesverwaltung wurde der Angriff isoliert und unter Kontrolle gebracht“, erklärte das Ministerium. An diesem Donnerstag befasst sich der Bundestag mit dem Fall, der Digitalausschuss kommt zu einer Sondersitzung zusammen.

Angriff lief womöglich mehrere Monate 

Ausländische Hacker waren in das bislang als sicher geltende Datennetzwerk des Bundes und der Sicherheitsbehörden eingedrungen. Cyberspione der russischen Gruppe „APT28“ hätten erfolgreich das deutsche Außen- und das Verteidigungsministerium angegriffen, hieß es in Sicherheitskreisen. Es sei Schadsoftware eingeschleust worden, die Angreifer hätten auch Daten erbeutet.

Die Attacke sei von deutschen Sicherheitsbehörden im Dezember erkannt worden. Der Angriff sei da schon über eine längere Zeit gelaufen, womöglich ein ganzes Jahr.

dpa

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