Saddam-Neffe in Österreich verhaftet

+
Die österreichische Polizei hat einen vermutlichen Neffen des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein (Foto) festgenommen.

Wien - Die österreichische Polizei hat einen vermutlichen Neffen des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein festgenommen.

Nach österreichischen Medienberichten vom Freitag stellte der 42-Jährige, der bei einer Routinekontrolle in Traiskirchen rund 20 Kilometer südlich von Wien keinen Pass vorweisen konnte, einen Asylantrag. Ein Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur APA, die Identität des Mannes sei durch einen Abgleich der Fingerabdrücke mit einer Liste von gesuchten Personen aus dem Irak nachgewiesen worden.

Demnach wird der Mann im Irak seit 2006 gesucht, dem Jahr, in dem Ex-Diktator Saddam Hussein hingerichtet wurde. Der 42-Jährige war gemeinsam mit zwei weiteren Irakern kontrolliert worden. Die drei Männer gaben den Medienberichten zufolge an, sie seien mit dem Flugzeug über Istanbul nach Österreich eingereist. Die Schlepper hätten ihnen dann die Pässe abgenommen. Sie wollten in Österreich Asyl beantragen. Die österreichischen Behörden prüfen nun zunächst, ob sie für ein Asylverfahren zuständig sind.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.