Neue Opferambulanz für misshandelte Frauen in Niedersachsen

Hannover. Misshandelte und vergewaltigte Frauen in Niedersachsen bekommen Unterstützung durch eine neue Anlaufstelle.

Sie können sich nach einem Übergriff in sogenannten Beweisambulanzen von Rechtsmedizinern untersuchen lassen, ohne sofort bei der Polizei Anzeige erstatten zu müssen. Die professionelle Spurensicherung direkt nach der Tat ermögliche eine Beweisführung vor Gericht, sagte Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) am Freitag bei der Vorstellung des Projekts „Netzwerk ProBeweis“. Hintergrund ist, dass zum Beispiel Vergewaltigungsopfer häufig so stark traumatisiert sind, dass sie erst weit später zur Polizei gehen. Die ersten Ambulanzen werden am 1. Juni in der Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und in der Außenstelle des Instituts in Oldenburg eröffnet. (dpa)

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