In Darmstadt wird wieder über Museum des Stifterpaares Sander diskutiert

Neuer Hickhack um Geschenk

Giesa Sander

DARMSTADT. Ein geschenktes Museum - wer würde da Nein sagen? In Darmstadt taten es die Bürger, denn das Stifterehepaar Sander wollte das Haus auf dem Südhang der für seine Jugendstil-Architektur berühmten Mathildenhöhe errichten. Enen modernen Bau noch dazu, dessen Entwurf für Aufregung sorgte.

Eine Bürgerinitiative schlug Alarm und auch Jochen Partsch, inzwischen grüner Oberbürgermeister, lehnte das Projekt seinerzeit ab. In der vergangenen Woche hatten die Kunstsammler und Galeristen Hans-Joachim und Giesa Sander sich endgültig von dem Projekt verabschiedet, ihrer Heimatstadt etwas Gutes zu tun.

Nun will der neue OB das Vorhaben doch wieder in Gang bringen. „Ich werde bereits geführte Gespräche wieder aufgreifen, um zu einer guten Lösung zu kommen“, sagte Partsch gestern. Das Museum, das Gemälde mit einem Bezug zu Darmstadt zeigen soll, nannte er „ein großartiges Angebot“. Auch die Mäzene sollen nun grundsätzlich zu neuen Gesprächen bereit sein.

Die Stifter lehnen allerdings den von Partsch favorisierten Osthang ab, der insgesamt städtebaulich ohnehin entwickelt werden soll.

Partsch sagte, neuere Pläne erlaubten eine Verwirklichung des Museums dort in einem „überschaubaren Zeitrahmen“. (wet/lhe)

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