Neuer NSU-Untersuchungsausschuss konstituiert sich im Bundestag

+
Der Vorsitzende des neuen NSU-Untersuchungsausschusses ist Clemens Binninger. Die Aufklärung rechtsterroristischer Strukturen in Deutschland soll im Bundestag weiter vorangetrieben werden. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Berlin (dpa) - Die Aufklärung rechtsterroristischer Strukturen in Deutschland soll im Bundestag weiter vorangetrieben werden. Dazu konstituiert sich heute ein zweiter Untersuchungsausschuss zur NSU-Mordserie.

Beantwortet werden sollen offene Fragen zu den Taten des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). Zudem sollen mögliche neue rechtsterroristische Strukturen untersucht werden. Ausschussvorsitzender wird der CDU-Abgeordnete Clemens Binninger. 

Dem NSU werden zwischen 2000 und 2007 zehn Morde angelastet, an neun Männern aus Zuwandererfamilien und einer Polizistin. Der erste NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags hatte im Sommer 2013 seine Arbeit beendet. Dabei waren nach übereinstimmender Ansicht aller Fraktionen viele Fragen unbeantwortet geblieben. 

Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses

Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zu NSU

Blog NSU Watch mit Informationen zu Untersuchungsausschüssen und NSU-Prozess

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.