Neues Staatsballett in Hessen soll nicht sparen müssen

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Wiesbaden. Das geplante „Hessische Staatsballett“ nimmt erste Formen an. Die Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt hatten Anfang der Woche bekanntgegeben, dass sie ihre Ballettsparten zu einer Kompanie zusammenführen und damit die seit den 1970er-Jahren bestehende Kooperation ausbauen wollen.

Am Freitag erläuterten die Intendanten gemeinsam mit Hessens Kulturministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) Details des Modells.

Demnach werden die Ballettbudgets der beiden hessischen Staatstheater mit insgesamt rund drei Millionen Euro für die Spielzeit 2014/2015 zusammengelegt. „Das Hessische Staatsballett bedeutet keine Fusion aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vielmehr eine intensive Kooperation aus künstlerischen Gründen“, sagte Hessens Kulturministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Auch die künftigen Intendanten Uwe Eric Laufenberg (Wiesbaden) und Karsten Wiegand (Darmstadt) hoben die neuen Perspektiven für den Tanz in Hessen hervor. „Wir machen das nicht, um zu sparen. Wir werden eher mehr Geld ausgeben“, sagte Wiegand. Nach seinen Angaben wird die Kompanie aus 28 festen Tänzern bestehen, die an beiden Standorten proben. Bisher gehörten dem Wiesbadener Ensemble 25 Tänzer an, dem in Darmstadt 16. Das durch die Zusammenlegung eingesparte Geld soll dem Intendanten zufolge für zusätzliche, freie Tänzer sowie Kooperationen, Gastspiele in anderen Städten und Workshops ausgegeben werden.

Geleitet wird die Truppe von Ballettdirektor Tim Plegge, Kurator Bruno Heynderickx sowie Ballettbetriebsdirektor Johannes Grube. Plegge wechselt vom Badischen Staatstheater Karlsruhe zum „Hessischen Staatsballett“. Er will neben Aufführungen der Kompanie in den beiden Häusern auch Uraufführungen und Gastauftritte international bekannter Choreographen ins Programm einbinden. (dpa)

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