„Koryphäe auf dem Gebiet“

Neuland Digitalisierung? Grüne holen sich Nachhilfe bei prominenter Ex-Piratin

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Ex-Piratin Marina Weisband

Die Grünen wollen ein Grundsatzprogramm zur Digitalisierung erarbeiten. Helfen soll dabei nun die vielleicht prominenteste Ex-Politikerin der Piraten.

Berlin - Die frühere Piraten-Geschäftsführerin Marina Weisband wird die Grünen bei der Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms unterstützen. Sie solle im Bereich Digitalisierung und Automatisierung mitarbeiten, berichtete der Spiegel am Samstag vorab. Im noch geltenden Programm der Grünen komme das Stichwort "digital" nur dreimal vor. "Genau da wollen wir auf die Höhe der Zeit - und noch weiter vorausdenken", sagte der politische Geschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, dem Magazin.

Eine gute Digitalpolitik sei eine Zukunftsaufgabe. "Marina Weisband ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet", sagte Kellner. Das neue grüne Grundsatzprogramm soll im Frühjahr 2020 beschlossen werden. Die Parteispitze hat laut Spiegel sechs Impulsgruppen zu Themen wie Digitalisierung, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie neuen Fragen der Wissenschaftsgesellschaft und Bioethik gegründet.

Weisband war 2015 aus der Piraten-Partei ausgetreten. Ein politisches Comeback schloss sie 2016 aber nicht aus.

AFP

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