Niedersachsens Ämter fragen 2013 doppelt so oft Kontodaten ab

Hannover. In Niedersachsen haben die Finanzämter, Sozialbehörden und Gerichte 2013 mehr als doppelt so viele Kontodaten eingesehen wie 2012. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 7963 Kontoabrufe erfolgt, teilte das Finanzministerium in Hannover mit.

2012 seien es noch 3814 Abrufe gewesen.

Hintergrund der Kontoabfragen waren zum Beispiel Ermittlungen gegen den Missbrauch von Sozialleistungen oder Zwangsvollstreckungen. Trotz der rapiden Steigerung sieht das Finanzministerium keinen Grund, die erst im vergangenen Jahr erweiterten Möglichkeiten der Kontoabfrage zu ändern. Es würden keine Grundrechte beschnitten, argumentiert das Haus von Minister Peter-Jürgen Schneider (SPD). (dpa)

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