Übergang nach Mazedonien weitgehend geschlossen

Nordgriechische Grenze: Bald 7000 Flüchtlinge

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Die Lage an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien spitzt sich zu.

Athen - Bis zum Samstagabend wird die Zahl der Flüchtlinge und Migranten an der griechisch-mazedonischen Grenze auf 7000 Menschen steigen.

„Im Moment sind rund 5500 Menschen hier in Idomeni, doch weitere Flüchtlinge sind zu Fuß und per Bus unterwegs in den Norden“, sagte Gemma Gillie, Sprecherin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, der Deutschen Presse-Agentur am Samstagmittag.

Der staatliche griechische Fernsehsender ERT berichtete von weiteren 1500 Menschen, die den Grenzort Idomeni bis zum Abend erreichen könnten. Das Auffanglager direkt am Grenzübergang ist nur für 1500 Menschen insgesamt ausgelegt.

„Noch haben wir die Lage im Griff, was die Versorgung der Menschen betrifft“, sagt Gemma Gillie. „Viele mussten im Freien übernachten, es hat geregnet, aber wir konnten bisher ausreichend Regenjacken, Decken, Nahrungsmittel und Wasser verteilen.“

Die weitere Entwicklung hänge auch davon ab, ob Mazedonien die Grenze doch noch zwischenzeitlich öffne. Das Nachbarland hält den Grenzübergang seit Tagen weitgehend geschlossen und lässt nur hin und wieder syrische und irakische Staatsbürger passieren; seit Freitagmorgen ist die Grenze völlig dicht.

dpa

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