Überraschend scharfe Attacke

Nordkorea: Betteln nicht um Chinas Freundschaft

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt seine Staatsmedien auf den traditionellen Verbündeten China los. Foto: KCNA
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Nordkoreas Diktator Kim Jong Un lässt seine Staatsmedien auf den traditionellen Verbündeten China los. Foto: KCNA
Auf einem Trainingsgelände nahe der Grenze zu Nordkorea feuern südkoreanische Raketenwerfer bei einem Manöver mit US-Streitkräften Salven ab. Foto: Ahn Young-Joon
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Auf einem Trainingsgelände nahe der Grenze zu Nordkorea feuern südkoreanische Raketenwerfer bei einem Manöver mit US-Streitkräften Salven ab. Foto: Ahn Young-Joon
Nordkorea strebt trotz internationaler Ächtung den Bau von Atomwaffen mit großer Reichweite an. Foto: Wong Maye-E
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Nordkorea strebt trotz internationaler Ächtung den Bau von Atomwaffen mit großer Reichweite an. Foto: Wong Maye-E
Chinas Präsident Xi Jinping: Peking fordert die USA zu einem direkten Dialog mit Pjöngjang auf. Foto: Fred Dufour
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Chinas Präsident Xi Jinping: Peking fordert die USA zu einem direkten Dialog mit Pjöngjang auf. Foto: Fred Dufour
Raketenstart in Nordkorea: Die Mittelstreckenrakete Hwasong-10 steigt auf. Foto: KCNA
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Raketenstart in Nordkorea: Die Mittelstreckenrakete Hwasong-10 steigt auf. Foto: KCNA
Pjöngjang treibt sein Raketenprogramm unbeirrt voran. Foto: Franck Robichon/Archiv
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Pjöngjang treibt sein Raketenprogramm unbeirrt voran. Foto: Franck Robichon/Archiv
Nordkorea testet auch Raketen, die von U-Booten aus starten können. Foto: KIACN
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Nordkorea testet auch Raketen, die von U-Booten aus starten können. Foto: KIACN
Wenn ein Krieg ausbreche, solle "ein tödlicher Schlag auf die südkoreanischen Streitkräfte ausgeführt werden", wurde Nordkoreas Diktator Kim Jong Un zitiert. Foto: KCNA
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Wenn ein Krieg ausbreche, solle "ein tödlicher Schlag auf die südkoreanischen Streitkräfte ausgeführt werden", wurde Nordkoreas Diktator Kim Jong Un zitiert. Foto: KCNA
Nordkoreanische Soldaten marschieren bei einer Militärparade in Pjöngjang zu Ehren des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung. Foto: Wong Maye-E
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Nordkoreanische Soldaten marschieren bei einer Militärparade in Pjöngjang zu Ehren des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung. Foto: Wong Maye-E

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern gelten derzeit als so schlecht wie nie zuvor. Nach außen bedient sich Peking zwar diplomatisch zurückhaltender Sprache, aber hinter den Kulissen und unter Chinas Fachleuten gilt die historische Freundschaft als überholtes Überbleibsel des Kalten Krieges.

Seoul (dpa) - Nordkorea hat über seine Staatsmedien überraschend scharfe Kritik am traditionellen Verbündeten China geübt. Hintergrund sind demnach vor allem Kommentare des kommunistischen chinesischen Parteiorgans "Volkszeitung" und der von ihr herausgegebenen "Global Times".

Beeide Medien bezeichneten Nordkoreas Zugang zu Atomwaffen als Bedrohung der Sicherheitsinteressen Chinas.

"China sollte nicht länger die Grenze der Geduld Nordkoreas austesten", hieß es in einem am Mittwochabend von der Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichten Kommentar. China hätte besser die "schwerwiegenden Konsequenzen" überdenken sollen. 

In dem Kommentar, der keiner offiziellen Stelle zugeordnet wurde, verteidigte der Autor die Herstellung von Atomwaffen durch Pjöngjang. Diese Linie könne weder erschüttert werden, noch werde Nordkorea "um den Erhalt der Freundschaft mit China" betteln.

Chinas Regierung reagierte auf die Kritik ausweichend. "China hält an der Denuklearisierung der (koreanischen) Halbinsel fest", sagte Außenamtssprecher Geng Shuang in Peking. Der Streit um das Atomprogramm Nordkoreas müsse durch Dialog gelöst werden.

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