Pompöse Feier in Pjöngjang

Nordkorea feiert 70. Parteijubiläum

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Zu den Feierlichkeiten gehören für gewöhnlich Militärparaden und kollektive Ehrerbietungen vor den Bronzefiguren von Kim Il Sung (l) und Kim Jong Il. Foto: Andreas Landwehr/Archiv

Pjöngjang - Mit einer pompösen Feier begeht Nordkorea heute den 70. Gründungstag der herrschenden Arbeiterpartei. Auch wenn Pjöngjang das offizielle Programm bis zum Schluss geheim gehalten hat, rechnen Experten mit einer der größten Militärparaden, die das Land je gesehen hat.

Südkoreanische Medien berichteten über Hinweise auf eine große Waffenschau, die Nordkoreas Machthaber Kim Jong Ung zu einer Stärke-Demonstration nutzen könne. Satellitenbilder zeigten Experten des US-Korea-Instituts zufolge, dass sich der frühere Lufwaffenstützpunkt Mirim im Osten Pjöngjangs zu einer Zeltstadt mit etwa 800 Zelten verwandelt habe.

Soldaten und Militärausrüstung in großer Zahl seien dorthin verlegt worden. Schon seit Monaten werde für eine Parade geübt. Die Prunkstücke nordkoreanischer Paraden wie Raketenstartfahrzeuge und Panzerfahrzeuge könnten unter großen Planen verborgen sein.

China, dessen Verhältnis zum traditionellen Verbündeten Nordkorea sich zuletzt spürbar abgekühlt hatte, schickte mit Liu Yunshan ein Mitglied des Politbüros und die Nummer fünf in der Rangfolge der mächtigsten Politiker des Landes. Daneben werden Vertreter aus mehreren Staaten, darunter Indonesien, Vietnam, Nepal und Kuba, zum Gründungsjubiläum in Pjöngjang erwartet.

Auch internationale Medien haben die seltene Erlaubnis erhalten, in das abgeschottete Land zu reisen und über die Aktivitäten zum Parteijubiläum zu berichten.

US-Korea-Institut

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