Nordkorea: Satelliten zeigen verdächtige Arbeiten

Seoul - Satellitenaufnahmen zeigen verdächtige Aktivitäten an einem Atomtestgelände in Nordkorea. Die Regierung dementiert.

Die Bilder vom Dienstag zeigen nach Analyse von US-Experten große Mengen Erde, die am Eingang eines Tunnels aufgeschüttet sind. Nach dem gescheiterten Test einer Langstreckenrakete Mitte April wird befürchtet, dass Nordkorea erneut einen Atomtest vorbereiten könnte. Es wäre der dritte nach 2006 und 2009, denen ebenfalls Raketentests vorangingen.

Nordkorea dementierte, einen Atomtest zu planen. Das berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Demnach sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums in einer Erklärung, das Land habe “im Zuge seines friedlichen Entwicklungsprogrammes für Satelliten nie geplant, einen Atomtest durchzuführen“.

Kim Jong Il: Der rätselhafte Despot

Kim Jong Il: Der rätselhafte Despot

Der Sprecher verurteilte die jüngste Warnung der G8-Gruppe an Nordkorea vor einem erneuten Test. Diese verletze das Recht des Landes, nukleare Abschreckungswaffen zu entwickeln, hieß es in der Erklärung des Außenministeriums.

Die Anschuldigungen, einen Nukleartest zu planen, seien von den USA und anderen Mächten erfunden und verrieten nur deren fortgesetzte Feindseligkeiten gegenüber Nordkorea, hieß es in der Erklärung.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.