November-Tief bei Anträgen auf Rente ab 63

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Die Zahl der Anträge auf die Rente ab 63 hat nach einem Medienbericht im November einen neuen Tiefststand erreicht. Foto: Soeren Stache/Archiv

Berlin (dpa) - Die Zahl der Anträge auf die Rente ab 63 hat nach einem Medienbericht im November einen neuen Tiefststand erreicht.

Lediglich 12 000 Anträge seien in dem Monat eingegangen, berichtete die "Welt am Sonntag" (27. Dezember) unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung. Allerdings waren im Oktober überdurchschnittlich viele Anträge gestellt worden, rund 27 000.

Die vor anderthalb Jahren eingeführte Rente mit 63 war ebenso wie die verbesserte Mütterrente für Eltern mit vor 1992 geborenen Kindern Teil des schwarz-roten Rentenpakets von 2014. Insgesamt machten seither 439 000 Menschen von der Möglichkeit Gebrauch, mit 45 Beitragsjahren ab 63 abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall kritisierte, dass viele Fachkräfte, die in der Metall- und Elektroindustrie benötigt würden, nun vorzeitig in den Ruhestand gingen. "Seit der Einführung vor eineinhalb Jahren ist die Zahl der älteren Beschäftigten eingebrochen und geht kontinuierlich zurück", sagte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag).

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