Lindner soll's für die FDP in NRW richten

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Christian Lindner soll die FDP wieder in den NRW-Landtag bringen.

Duisburg - Die nordrhein-westfälische FDP zieht mit dem früheren Generalsekretär Christian Lindner als Spitzenkandidat in die Landtagswahl. Bei der Abstimmung erhielt er fast 100 Prozent der Stimmen.

Der 33-Jährige wurde am Sonntag auf einem Parteitag in Duisburg auf Platz eins der Landesliste gewählt. Lindner, der keinen Gegenkandidaten hatte, erhielt 394 von 395 gültigen Stimmen - fast 100 Prozent.

Lindner warf der rot-grünen Landesregierung verantwortungslose Schuldenpolitik vor. “Hannelore Kraft gefährdet die Glaubwürdigkeit Deutschlands insgesamt in Europa.“ Die FDP habe durch ihr Nein zum Landeshaushalt 2012 und die damit ausgelösten Neuwahl Glaubwürdigkeit zurückgewonnen. “Lieber neue Wahlen als neue Schulden“, so Lindner.

Sie waren die Chefs der FDP

Sie waren die Chefs der FDP

Er verteidigte auch das Nein der FDP zu einer Länderbürgschaft für eine Schlecker-Transfergesellschaft. Davon hätten am Ende nur die Banken profitiert, bei denen sich die Drogeriekette verschuldet habe. Die FDP mache den “Wettbewerb der sozialsten Rhetorik nicht mit“. Für die FDP zählten nur “soziale Resultate“.

Der FDP-Landesvorsitzende Daniel Bahr sagte, man müsse bei der Landtagswahl am 13. Mai dafür sorgen, dass die Liberalen in Deutschland eine starke Stimme blieben. “Die FDP wird gebraucht.“ In den Meinungsumfragen liegt die FDP in NRW wie im Bund derzeit unter der Fünf-Prozent Hürde.

dpa

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