In Syrien

Vier Islamisten der Terrorzelle aus Dinslaken tot

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Der Festgenommene aus Dinslaken auf dem Weg zum Haftrichter in Karlsruhe.

Dinslaken/Düsseldorf - Vier Dschihadisten der Islamistenzelle aus dem niederrheinischen Dinslaken sind nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes bei Gefechten in Syrien gestorben.

Wie ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums mitteilte, wissen die Ermittler bislang von elf nach Syrien ausgereisten Salafisten der Lohberger Szene. Der Dinslakener Stadtteil Lohberg gilt als Hochburg der radikalen Islamisten in Nordrhein-Westfalen.

Am vergangenen Samstag hatte ein Spezialeinsatzkommando in Dinslaken einen Syrien-Rückkehrer festgenommen. Der Generalbundesanwalt wirft dem 24-jährigen Deutschen Mitgliedschaft in der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ vor. Der Polizeiliche Staatsschutz hatte in Dinslaken-Lohberg im vergangenen Jahr 22 Salafisten identifiziert. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums sind Ermittlungsverfahren gegen mindestens acht von ihnen anhängig.

Von den 11 nach Syrien ausgereisten seien 5 zurückgekommen, teilte das Innenministerium mit - der am Wochenende Inhaftierte sei einer von ihnen. Die Behörden gehen davon aus, dass sich zwei noch in Syrien befinden. Es gebe auch Hinweise, dass Islamisten aus anderen deutschen Städten - darunter Wuppertal - bei Kämpfen oder Selbstmordattentaten im Ausland gestorben seien. Am Wochenende hatte „Spiegel Online“ über Todesfälle berichtet.

dpa

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