Kommentar zu illegalen Autorennen: Null Toleranz

Illegale Straßenrennen kosten immer wieder Menschen das Leben - und nicht nur Fahrer oder Beifahrer, auch Unbeteiligte sterben. Das Bußgeld für diese Raser zu senken, war falsch - ein Kommentar von Konstantin Mennecke

Unbeteiligte Menschen werden teils schwer verletzt, weil übermütige Autofahrer fernab jeder Rennstrecke ihr PS-Kräftemessen auf öffentlichen Straßen austragen. Dass so etwas passiert, ist nicht selten, wie aktuelle Fälle aus diesem Jahr zeigen.

Deutschland ist ein Volk der Autoliebhaber. Es wird gewachst und poliert, gerne auch ein wenig modifiziert und getunt. Solange Schweller, Federn und Abgasanlage den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und eingetragen sind, gibt es dagegen nichts einzuwenden.

Nicht jeder Autofahrer, der mit viel Liebe zum Detail sein Auto aufmotzt, sollte gleich in die Schublade mit Rasern und Rennfahrern gesteckt werden. Doch genau diese Gruppe Autofahrer fällt immer wieder negativ auf.

Deshalb ist es richtig, dass die Polizei immer wieder auffällige Tuning-Wagen kontrolliert und an gefährdeten Straßen blitzt. Das mag so manchen stören, doch wer sich an die Regeln hält, braucht auch nichts befürchten. Unsinn ist es aber, die Bußgelder für Straßenrennen zu senken. Unschuldige Bürger dürfen durch die Raser nicht gefährdet werden.

Rubriklistenbild: © HNA/Schäfer

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