Obama warnt

Klimawandel: USA muss sich besser vorbereiten

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Barack Obama

Washington - In den USA nehmen laut Experten extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels immer weiter zu. US-Präsident Obama will sein Land jetzt besser gegen die Naturgewalten wappnen.

US-Präsident Barack Obama sorgt sich vor den Gefahren des Klimawandels für seine Bürger. In einer Verfügung forderte er die Bundesbehörden am Freitag auf, Amerika besser auf die Folgen der globalen Erwärmung vorzubereiten. Schon jetzt wirke sich der Klimawandel durch Hitzewellen, Starkregen, Waldbrände und andere extreme Wetterphänomene auf „Gemeinden, natürliche Ressourcen, Ökosysteme, Wirtschaft und die öffentliche Gesundheit der Nation“ aus, heißt es in seiner Verfügung. Gegen diese Gefahren müsse man sich gemeinsam wappnen.

Unter anderem sollen Bundesprogramme modernisiert werden, um „klimawandelresistente“ Investitionen, etwa in die Infrastruktur, zu fördern. Zudem soll der Zugang zu wissenschaftlichen Daten erleichtert werden. Eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe aus Bundes- und Lokalpolitikern soll die Regierung dabei künftig beraten.

„Wir müssen von den Gemeinden und denen, die an vorderster Front mit den Auswirkungen des Klimawandels kämpfen, lernen“, sagte Nancy Sutley, Leiterin des Umweltrats des Weißen Haus der „New York Times“. Die neue Arbeitsgruppe soll die Regierung beraten, wie Gemeinden bei der Vorbereitung auf den Klimawandel unterstützt werden können.

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Doch auch hier zeigt sich die politische Zerrissenheit der USA. Unter den insgesamt acht Gouverneuren, die sich bereiterklärt haben, die Arbeitsgruppe zu unterstützen, ist nur ein Republikaner: Eddie Calvo aus dem US-Übersee-Territorium Guam. Teile der Konservativen bezweifeln Beweise für die menschliche Beteiligung am Klimawandel oder den Klimawandel selbst. Durch die seine Verfügung umgeht Obama eine Abstimmung im Kongress, wie sie ein Gesetz erfordern würde.

dpa

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