Obama gegen Romney

US-Wahlticker: Die Ereignisse vom Dienstag

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Ein Wahllokal in der Calvary Christian School in Pacific Palisades (US-Staat Kalifornien).

Washington - Hier geht's zum ersten Teil unseres US-Wahltickers mit den wichtigsten Ereignissen vom Dienstag zum Nachlesen.

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Alle Infos zur US-Wahl

+++ 22.32 Uhr +++ In weiten Teilen der USA hat sich am Dienstag offenbar eine hohe Wahlbeteiligung abgezeichnet. Vor vielen Wahllokalen gab es lange Warteschlangen.

Sowohl US-Präsident Barack Obama als auch sein republikanischer Kontrahent Mitt Romney waren angesichts eines Kopf-an-Kopf-Rennens für einen Sieg darauf angewiesen, dass ihre Anhänger in großer Zahl wählen gehen. Hohe Wahlbeteiligungen wurden aus den von Hurrikan „Sandy“ heimgesuchten Gebieten in New York und New Jersey, aber auch aus mehreren hart umkämpften Swing States gemeldet, wo Republikaner und Demokraten gleichermaßen auf einen Sieg hofften.

Bei der vergangenen Präsidentenwahl 2008 gab es mit mehr als 131 Millionen Wählern einen neuen Rekord. In diesem Jahr haben schon mehr als 32 Millionen Menschen per Briefwahl oder vorgezogener Stimmabgabe gewählt.

+++ 22.29 Uhr +++ Die aktuellen Twitter-Botschaften der Kandidaten haben wenig Neuigkeitswert - Wahlkampf bis zum Schluss. Präsident Obama schreibt: "Schon gewählt? Geh' ans Telefon und hilf mit, Wähler in Schlüsselstaaten zu mobilisieren, wo ein paar Stimmen den Unterschied ausmachen können." Herausforderer Romney teilt mit: "Wir können uns nicht noch einmal solche vier Jahre wie die letzten leisten. Wähl' heute und stelle sicher, dass die Zukunft besser wird, als es die Vergangenheit war!"     

+++ 22.07 Uhr +++ Der US-Botschafter in Berlin hofft auf einen erneuten Wahlsieg für Barack Obama. „Mein Herz ist für Obama, keine Frage“, sagte Philip Murphy auf einer Wahlparty in Berlin.

Promis und Burger: US-Wahlpartys in Deutschland

Promis und Burger: US-Wahlpartys in Deutschland

+++ 21.06 Uhr +++ Amtsinhaber Barack Obama geht mit leichtem Vorsprung in den meisten Meinungsumfragen in die Entscheidung. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney kann sich dennoch Chancen ausrechnen, da die Erhebungen äußerst knapp sind. Wahlberechtigt sind nach Angaben der Webseite statisticbrain.com 206 Millionen US-Bürger, 146 Millionen haben sich als Wähler registrieren lassen. Bei der Wahl 2008 hatten 131 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben.

+++ 20.19 Uhr +++ In der Keks-Umfrage liegt Romney vorn: Eine Bäckerei im US-Staat Minnesota hat Obama- und Romney-Kekse angeboten, um den Gewinner der Präsidentschaftswahl vorherzusagen. Chefin Amy Johnson sagte, sie habe schon in den vergangenen zwei Wahlen die Keks-Umfrage gemacht und jedes Mal den späteren Sieger korrekt vorhergesagt.

+++ 19.54 Uhr +++ Heidi Klum ist auch in den USA zur Wahlurne gegangen. „Ich habe zum zweiten Mal in Amerika gewählt“, sagte Klum als Gast in der „Ellen DeGeneres“ Fernseh-Show. Gerade rechtzeitig zu den Wahlen vor vier Jahren hatte sie ihre Staatsbürgerschaft und damit auch das Wahlrecht erhalten.

+++ 19.04 Uhr +++ "Bundesweit wird von Problemen beim Wahlablauf berichtet", berichtet ARD-Korrespondentin Tina Hassel via Twitter aus Washington. Unter anderem sollen die Wahlautomaten manipulierbar sein.

+++ 19.00 Uhr +++ Der Auto-Konzern Chrysler hat seiner gesamten Belegschaft frei gegeben, um zur Wahl zu gehen. Das zumindest hat der Vize-Präsident für Produkt-Design des Unternehmens, Ralph Gilles, über Twitter bekannt gemacht: "Chrysler gave its entire work force the day off to Vote Today! Let's go!"

+++ 18.54 Uhr +++ Egal, wer die Wahl gewinnt, die Sieger werden in Kentucky und South Carolina nicht öffentlich anstoßen können. In den beiden Staaten herrscht nämlich an Wahltagen ein striktes Alkohol-Verbot in Kneipen, Restaurants und Läden. Das Verbot ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Prohibition, als die Wahllokale oftmals in Saloons untergebracht waren. Wer gegen Verkaufsverbot verstößt, dem drohen Geld- und sogar Gefängnisstrafen.

Promis und Burger: US-Wahlpartys in Deutschland

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+++ 17.24 Uhr +++ Barack Obama hat seinem republikanischen Kontrahenten Mitt Romney zu einem „schwungvollen Wahlkampf“ gratuliert. Bei einem Besuch in einer demokratischen Wahlkampfzentrale in Chicago (Illinois) bedankte sich Obama am Wahltag bei seinen Helfern. „Ich weiß, dass seine (Romneys) Unterstützer genauso engagiert und genauso begeistert sind“, sagte der Präsident. Obama rief die Menschen in allen politischen Lagern auf, von ihrem „wertvollen“ Wahlrecht Gebrauch zu machen.

US-Wahl: Lange Schlangen vor den Urnen

US-Wahl: Lange Schlangen vor den Urnen

+++ 16.55 Uhr +++ Paul Ryan, Kandidat der Republikaner für das Amt des US-Vizepräsidenten, bringt seinen Kindern das Wählen bei. Bei seiner Stimmabgabe in Janesville (Wisconsin) zeigte der 42-Jährige zweien seiner drei Sprösslinge, wie die Stimmabgabe genau funktioniert.

+++ 15.30 Uhr +++ ARD-Korrespondentin Tina Hassel ist vor Ort in Washington und twittert: "Im Schnitt für die 20 h Tagesschau: tolle Bilder! Überall lange Schlangen an Wahllokalen, Menschen hoch motiviert. Wahlfieber in USA."

+++ 15.03 Uhr +++ Herausforderer Mitt Romney hat gewählt. Im Bostoner Vorort Belmont (Staat Massachusetts), wo die Familie seit Jahren wohnt, hat er in Begleitung seiner Ehefrau Ann seine Stimme abgegeben. Auf die Frage, wem er seine Stimme gegeben habe, antwortete er: „Ich glaube, das wissen Sie.“

+++14.48 Uhr +++ Für tausende US-Bürger ist die Stimmabgabe durch die Folgen von Megasturm „Sandy“ zum Problem geworden. In den US-Staaten New York und New Jersey war es den Wählern zwar ausnahmsweise erlaubt worden, ihre Stimmzettel in jedem beliebigen Wahllokal auszufüllen - nur musste dazu erst einmal überhaupt ein Wahllokal erreicht werden. Abhilfe schafften speziell eingesetzte Shuttle-Busse schaffen, welche die Bürger zum nächstgelegenen Wahllokal transportierten.

+++14.29 Uhr+++ US-Vizepräsident Joe Biden hat seine Stimme abgegeben. Er betrat am Dienstagmorgen (Ortszeit) in seinem Wohnort Wilmington im Bundesstaat Delaware die Wahlkabine. Präsident Barack Obama hatte bereits vor knapp zwei Wochen in seiner Heimatstadt Chicago gewählt. Er war damit der erste Amtsinhaber, der vor dem eigentlichen Wahltag an die Urne ging.

+++14.11 Uhr+++ Die US-Amerikaner strömen an die Urnen, um ihren Präsidenten zu wählen: Am Dienstagmorgen (Ortszeit) bildeten sich zur Öffnung der Wahllokale teils lange Schlangen. Der Sender CNN zeigte Bilder aus Miami mit einer Menschenansammlung, die quer über eine Straße bis zum nächsten Häuserblock reichte.

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+++13.29 Uhr +++ "Sogar im Coffee Shop wird man heute Früh eindeutig zweideutig begrüßt: "Guten Morgen, haben Sie schon gewählt?", twittert das ARD-Studio Washington

+++13.00 Uhr +++ Auch in den möglicherweise wahlentscheidenden US-Staaten Ohio und Florida haben am Dienstag die Wahllokale geöffnet. Beide Staaten waren im Vorfeld der Präsidentschaftswahl weder den Demokraten noch den Republikanern mit Sicherheit zuzuordnen.

+++12.00 Uhr +++ Als erster heftig umkämpfter Staat öffnete Virginia die Wahllokale. Der Ausgang dort und in acht weiteren sogenannten Swing States gilt als entscheidend, ob Präsident Barack Obama eine zweite Amtszeit erhält oder Rivale Mitt Romney ins Weiße Haus einzieht.

+++11.59 Uhr +++ Die Botschaft von US-Präsident Barack Obama ist unmissverständlich: "It's time to go vote!", postet er bei Facebook. Mitt Romney hat sich am Dienstag über das soziale Netzwerk noch nicht zu Wort gemeldet.

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+++ 11.36 Uhr+++ ZDF-Moderator Claus Kleber nimmt auf Twitter kein Blatt vor den Mund. Während der Probe zur US-Wahlsendung schreibt er: "Standing in Front of our Washington Studio, freezing my butt off for some XXL rehearsal." Was frei übersetzt heißt: "Hier ist es saukalt, ich friere mir den A.... ab!"

+++11.00 Uhr +++ Im US-Staat Vermont haben die ersten Wahllokale geöffnet. Bereits um fünf Uhr Ortszeit hatten stimmberechtigte Bürger dort die Möglichkeit, bei den Präsidentschafts- und Kongresswahlen ihre Stimme abzugeben.

+++10.51 Uhr +++ Dirk Nowitzki for President! Der deutsche Basketballstar ist in Texas offenbar der geeignetste Kandidat für das Amt des US-Präsidenten. Zumindest für die Leser der Tageszeitung Dallas Morning News. Das Blatt richtete parallel zur politischen Wahl am Dienstag eine eigene Umfrage durch und stellte am Montag vier Kandidaten aus den populären Profisportarten auf.

US-Wahlkampf: Patzer, Prozente und ein Pizzamann

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+++ 10.18 Uhr +++ Der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hält Barack Obama aus europäischer Sicht für den geeigneteren Kandidaten für das US-Präsidentenamt. Obama stehe mit seiner Politik den europäischen Wertvorstellungen näher als sein Konkurrent Mitt Romney, sagte Schulz am Dienstag in einem Interview des Deutschlandfunks. „Die überwiegende Mehrheit der Politikerinnen und Politiker, auch der Wählerinnen und Wähler, wünscht sich sicher einen Sieg von Barack Obama“, sagte Schulz.

Neben den Bewohnern von Hart's Location hatten auch die Wahlberechtigten in der Ortschaft Dixville Notch in New Hampshire die Möglichkeit, am Wahltag landesweit als erste ihre Stimme abzugeben. Dort lagen Obama und Romney mit jeweils fünf Stimmen gleichauf. Die Einwohner von Dixville Notch und Hart's Location sorgen traditionell für den Auftakt der Präsidentschaftswahl in den USA.

+++ 6.33 Uhr +++ Nur Stunden vor Öffnung der Wahllokale in den USA haben Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney weiter verbissen um Stimmen gekämpft. Obama konnte bei seiner letzten Wahlkampfrede in Des Moines (Iowa) seine Gefühle nicht verbergen. Obama wischte sich eine Träne aus dem Auge, als er vor 20 000 Anhängern erklärte: „Ich bin mit der Bitte zurückgekehrt, das zu Ende zu bringen, was wir begonnen haben, weil hier unsere Bewegung für den Wandel ihren Anfang nahm.“ Obama hatte 2008 die erste Vorwahl der Demokraten für sich entschieden und damit den Grundstein für seinen Wahlerfolg gelegt.

Romney hatte nach Stopps in Florida, Virginia und Ohio am Abend ein Finale in New Hampshire geplant. Der Republikaner will aber auch am Wahltag noch für sich werben. Kurzfristig setzte er eine Tour nach Pennsylvania und Ohio an.

mm/dpa/dapd

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