Obama will CO2-Reduktion um 17 Prozent versprechen 

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Barack Obama

Washington - US-Präsident Barack Obama reist zum Weltklimagipfel in Kopenhagen und wird dort auch eigene CO2-Reduktionsziele präsentieren.

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In der dänischen Hauptstadt werde Obama eine grüne Energiezukunft mitbegründen, teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Der Präsident hatte eine persönliche Teilnahme an der Konferenz bislang offengelassen. In Kopenhagen will sich Obama demnach zum Ziel bekennen, bis 2020 die Kohlendioxidemissionen um 17 Prozent unter das Niveau von 2005 zu drücken. Dieser Wert steht in einem bereits vom US-Repräsentantenhaus verabschiedeten Klimagesetzentwurf.

Im Entwurf des Senats, über den noch nicht abgestimmt wurde, wird eine CO2-Reduktion um 20 Prozent angepeilt, was wegen des Widerstands der Demokraten aber als nicht durchsetzbar gilt. Auf dem am 7. Dezember beginnenden Gipfel soll ein Folgevertrag für das 1997 geschlossene Kyoto-Abkommen zur Eindämmung der klimaschädlichen Treibhausgase erarbeitet werden. Die Hoffnung auf eine verbindliche Einigung wurde mittlerweile aber gedämpft, und viele Politiker rechnen eher mit einer bloßen Vorlage für weitere Maßnahmen im Kampf gegen die globale Erwärmung. Die EU haben vor der Konferenz ihren Druck auf die USA und auch China in den vergangenen Tagen erhöht. Eine Einigung in Kopenhagen hänge “in vollem Umfang davon ab, dass wir auch aus den Vereinigten Staaten und China zufriedenstellende Antworten erhalten“, erklärte der schwedische Umweltminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Andreas Carlgren am Montag.

China hat vergangene Woche gefordert, die Staaten sollten Zusagen machen, die sie auch erfüllen könnten. Die boomende Volksrepublik versprach eine Reduzierung ihres Schadstoffausstoßes, ohne konkrete Zahlen zu nennen.ap

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