Obama sieht sich als Außenseiter

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Barack Obama sieht sich bei den Wahlen 2012 als Außenseiter

Washington - Dass Barack Obama in der Gunst der Wähler tief gefallen ist, ist hinlänglich bekannt. Dass er sich aber selbst bei den Präsidentenwahlen in einem Jahr als Außenseiter einstuft, überrascht denn doch.

US-Präsident Barack Obama schaut düster ins Wahljahr 2012: Angesichts schlechter Umfragewerte sieht er sich bei den Präsidentenwahlen im November bereits als Außenseiter gegenüber den Republikanern. Schuld sei die schlechte Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit, meinte Obama in einem Interview des TV-Senders ABC.

Nach einer neusten Umfrage des Senders meinen 55 Prozent der Amerikaner, dass Obama im November 2012 nicht wiedergewählt wird. Auf die Frage, ob er sich jetzt als Außenseiter (“Underdog“) betrachte, sagte Obama: “Absolut.“

Er fügte hinzu: “Es macht mir nichts aus. Ich bin es gewohnt, ein Außenseiter zu sein.“ Offenbar spielte Obama damit auf die Vorwahlen 2008 an, als seiner Konkurrentin Hillary Clinton zunächst weitaus größere Chancen eingeräumt wurden.

Obamas Gegner: Republikaner und die “Tea Party”

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Allerdings gibt Obama nicht auf. Er sagte 2012 einen Richtungswahlkampf mit den konservativen Republikanern voraus, bei dem es darum gehe, wer die besseren Vorschläge zur Lösung der Krise in den USA bereithalte. Die Republikaner wollten nur sparen und Ausgaben kürzen und seien gegen höhere Steuern für die Reichen. “Das amerikanische Volk wird auf meiner Seite sein“, meinte Obama zum bevorstehenden Wahlkampf.

Zugleich verriet Obama, dass auch er ein I-Pad besitze und er sich bei die morgendliche Zeitungslektüre immer mehr auf Online-Ausgaben konzentriere. Er lese immer mehr im Web, was er früher als Printausgabe gelesen habe.

dpa

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