Bund, Länder und Gemeinden

Zwei Billionen: Öffentliche Schulden leicht gestiegen

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Ende 2014 waren die öffentlichen Haushalte einschließlich der gesetzlichen Sozialversicherung mit 2049 Milliarden Euro verschuldet.

Wiesbaden - Die Schulden des Bundes sind 2014 nur leicht gewachsen. Bei den Kommunen war der Anstieg schon deutlicher. Die Länder haben Schulden abgebaut - allerdings nicht alle.

Bund, Länder und Gemeinden stehen mit mehr als zwei Billionen Euro in der Kreide. Ende 2014 waren die öffentlichen Haushalte einschließlich der gesetzlichen Sozialversicherung mit 2049 Milliarden Euro verschuldet. Damit sind die öffentlichen Schulden im Vergleich zu 2013 um 0,3 Prozent gestiegen. Diese endgültigen Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden.

Der Schuldenstand des Bundes hat sich nur leicht um 0,5 Prozent auf 1289,5 Milliarden Euro erhöht. Die Kommunen waren insgesamt mit 139,4 Milliarden Euro verschuldet, ein Anstieg um 3,2 Prozent. Die höchsten Zuwächse bei den Schulden gab es bei den Kommunen im Saarland (+11,9 Prozent) und in Baden-Württemberg (+6,7 Prozent). Rückläufig war die Verschuldung nur bei den Gemeinden und -verbänden in Thüringen (-3,6 Prozent) und Brandenburg (-1,7 Prozent).

Niedriger waren 2014 dagegen die Schuldenstände der Bundesländer, die insgesamt mit 619,5 Milliarden Euro (-0,9 Prozent) in der Kreide stehen. Besonders hoch waren die Rückgänge in Sachsen (-23,6 Prozent) und Baden-Württemberg (-10,0 Prozent). Die prozentual stärksten Zuwächse bei den Schulden wurden dagegen für Hamburg (+12,6 Prozent) und Hessen (+ 9,6 Prozent) ermittelt.

Die gesetzliche Sozialversicherung wies eine Verschuldung von 559 Millionen Euro aus, das waren 11,4 Prozent weniger als 2013.

Mitteilung mit Tabellen unter anderem zu Bundesländern

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