Öffentlicher Dienst in Hessen: Am Mittwoch wird gestreikt

Frankfurt/Main. Auf Hessen kommt an diesem Mittwoch ein landesweiter Warnstreik im öffentlichen Dienst zu.

Nach der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GWE) hat auch Verdi die Landesbeschäftigten zu einem Ausstand aufgerufen. Davon betroffen seien etwa Regierungspräsidien, Landesbehörden, Hochschulen und Theater, wie Verdi am Montag in Frankfurt mitteilte.

In Kassel treffen sich die Demonstranten um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz am Ottoneum (neben dem Staatstheater), der Demonstrationszug führt zum Opernplatz, wo ab 11 Uhr eine Kundgebung stattfindet.

Die GEW hatte zuvor bereits angestellte Lehrer an Schulen und Hochschulen dazu aufgerufen, die Arbeit am Mittwoch niederzulegen.

Die Tarifverhandlungen für die rund 45.000 Beschäftigten waren am vergangenen Freitag ergebnislos auf Mitte April vertagt worden. Hessen verhandelt eigenständig für seine Beschäftigten, da es 2004 aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten war. Die Gewerkschaften verlangen ein Plus von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro pro Monat mehr. Innenminister Peter Beuth (CDU) hält die Forderungen für nicht finanzierbar. (dpa)

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