Lücke im Haushalt

Österreich muss mindestens 18,4 Milliarden sparen

+
Muss sparen: Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Wien - Österreich muss in der jetzt begonnenen Legislaturperiode mindestens 18,4 Milliarden Euro sparen.

Auf diese Summe einigten sich Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) am Mittwochabend in Wien. In dem Sparkonzept noch nicht enthalten sind Bankenhilfen in Höhe von 5,8 Milliarden Euro. Dabei geht es um die Risiken der maroden ehemaligen Kärtner Landesbank Hypo Alpe Adria.

Für die Bürger bedeutet das, dass die im Wahlkampf versprochene Anhebung der Familienbeihilfe, vergleichbar mit dem Kindergeld in Deutschland, zumindest bis auf weiteres gestrichen ist. Eine Steuerreform sei derzeit ebenfalls nicht finanzierbar, hieß es.

In diesen Ländern können Sie mit dem Euro bezahlen

Jetzt auch in Lettland: Hier können Sie mit dem Euro bezahlen

Die Alpenrepublik hat mit einer lahmenden Konjunktur zu kämpfen. Seit mehr als zwei Jahren steigt die Zahl der Arbeitslosen ständig an. Obendrein gehen die Menschen zwischen Bregenz und Wien im internationalen Vergleich früh in Pension, nämlich durchschnittlich mit 58,5 Jahren. Das führt zu erheblichen Mehrkosten.

Das Sparpaket ist nötig, weil die Europäische Union ab 2016 Vorgaben zur Höhe des strukturellen Defizits macht, um die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.