Österreich will HGAA nicht "geschenkt"

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Die BayernLB will die HGAA sogar verschenken.

Wien - Die österreichische Regierung hat sich kritisch zu den Plänen der krisengeschüttelten Bayern LB geäußert, ihre Problem- Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) an Österreich abzutreten.

Das “Handelsblatt“ hatte zuvor berichtet, das deutsche Geldinstitut wolle die HGAA an Österreich “verschenken“. “Wenn wer was schenkt, gibt es auch einen Beschenkten“, zitierte die Nachrichtenagentur APA am Donnerstag Finanzminister Josef Pröll.

Die Frage, ob der das überhaupt will, stehe aber auf einem anderen Blatt. “Ich lasse mich in solchen Fragen nicht gern beschenken. Auch wenn Weihnachten vor der Tür steht“, erklärte Pröll. Der Minister sagte weiter, er habe mit seinem Bayerischen Amtskollegen Georg Fahrenschon (CSU) bezüglich der Rettung der Hypo Alpe Adria gesprochen. “Ich habe heute mit Fahrenschon telefoniert und wir haben unsere Positionen ausgetauscht.“

Er sei bereit, die Hypo-Eigentümervertreter zu sich zu laden. “Das wird in den nächsten Tagen passieren.“ Es gehe ihm darum, “einen Offenbarungseid zu bekommen, welche Strategien, Pläne für Kapitalausstattung und Liquiditätssicherung sie im Sinn haben.“

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