Oettinger: Herabstufung ist kein Desaster

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EU-Kommissar Günther Oettinger (2.v.li.) mit seinem Sohn Alexander (11), SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel (links), SPD-Generalsekretär Michael Roth und Dr. Udo Bullmann, SPD-Europaparlamentarier vor einer alten Ritterrüstung in Schloss Friedewald.

Friedewald. Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von neun EU-Staaten durch die Ratingagentur Standard Poor‘s war aus Sicht des deutschen EU-Kommissars Günther Oettinger absehbar.

„Das ist keine gute Entwicklung, aber auch kein Desaster“, sagte der CDU-Politiker am Rande des Hessen-Gipfels der SPD in Friedewald. Oettinger plädierte dafür, die Arbeit konsequent fortzusetzen und die Vorgaben des europäischen Rates vom Dezember 2011 umzusetzen. „Wir brauchen eine solidarische, europäische Haushaltspolitik, die auch Wachstum und Arbeitsplätze schafft.“

Oettinger hatte in Friedwald auf Einladung der Hessen-SPD um „neues Vertrauen für Europa“ geworben und mit den Sozialdemokraten über Wege aus der Krise beraten.

Viele der Delegierten zeigten sich angenehm überrascht über den offenen und kompetenten Auftritt Oettingers. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident lobte seinerseits den „guten Stil der Hessen-SPD“. Es sei für bei Seiten gut, miteinander zu diskutieren. Er habe aus Friedewald einige Anregungen mitgenommen, die in seine Arbeit in Brüssel einfließen werden. (kai)

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