Ungarischer Ministerpräsident

Orban: Nur "Loser" streiten nicht mit der EU

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Der ungarische Ministerpräsident Victor Orban bleibt auf Konfrontationskurs mit der EU.

Budapest - Vor den EU-Wahlen wettert der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban gegen die Europäische Union und verteidigt seinen Konfrontations-Kurs.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat seinen konfrontativen Kurs gegenüber der Europäischen Union (EU) als natürlich und notwendig verteidigt. „Wir stecken bis über den Hals in solchen Konflikten“, erklärte der rechtsnationale Politiker am Freitag im Interview des staatlichen Rundfunks.

„Aber das ist kein Problem“, fügte er zwei Tage vor der Europa-Wahl in seinem Land hinzu. „Wer nicht für sich selbst eintritt, ist ein Tollpatsch, ein Loser, der sich nicht dafür eignet, seine eigene Nation zu repräsentieren.“

Ungarn ist wegen Orbans autoritären Regierungsstils und seines Wirtschaftsnationalismus mit mehreren Vertragsverletzungsverfahren der EU konfrontiert. Im Vorjahr hatte das Europaparlament den sogenannten Tavares-Bericht angenommen, demzufolge der Fortbestand der Grundrechte in Ungarn in Gefahr ist.

Das Donauland gehört seit 2004 der EU an und entsendet 21 Abgeordnete ins Europaparlament. Orbans Regierungspartei Fidesz kann Umfragen zufolge diesmal mit 12 bis 14 Mandaten rechnen.

dpa

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