Konflikt schwelt seit Dezember

Ost-Kongo: Mindestens 40 Tote nach Stammeskämpfen 

Bei Kämpfen von Mitgliedern rivalisierender Stämme im Ost-Kongo sind innerhalb von zwei Tagen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.

Goma - Die Zahl der Opfer nach den Zusammenstößen im Gebiet Bahema Nord in der Provinz Ituri werde wohl noch weiter ansteigen, erklärte am Dienstag ein örtlicher Beamter, Jean Bosco Lalu. Der Provinzgouverneur bestätigte die Kämpfe, nannte aber zunächst keine Opferzahl.

Dem eskalierenden Konflikt zwischen Hirten vom Stamm der Hema und Bauern von der Volksgruppe der Lendu sind seit Dezember bereits Dutzende Menschen zum Opfer gefallen. Häufig geht es bei den Zusammenstößen um umstrittenes Weide- oder Ackerland. Zehntausende sind wegen der jüngsten Gewaltwelle geflohen, Tausende auch über den nahen Albertsee nach Uganda.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP / JOHN WESSELS

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.