Osteuropäische Saisonarbeiter lassen Niedersachsen wachsen

Hannover. Das leichte Bevölkerungsplus in Niedersachsen im vergangenen Jahr ist vor allem auf den vorübergehenden Zuzug von Saisonarbeitern aus Osteuropa zurückzuführen.

Diese kamen vor allem aus Polen und Rumänien, wie aus der Statistik der Zu- und Wegzüge für 2012 hervorgeht.

Nach den Zahlen der statistischen Landesbehörde stieg die Bevölkerung in Niedersachsen durch Zuzüge unter dem Strich so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Zuzüge übertraf die der Wegzüge um 28.653. Das Plus resultiert fast alleine aus Zuzügen aus dem Ausland, an erster Stelle aus Polen. Die Umzüge innerhalb Deutschlands von und nach Niedersachsen halten sich mit rund 120.000 fast die Waage. Die meisten dieser innerdeutschen Umzüge gab es zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Bremen und Hamburg, Zu- und Wegzüge hielten sich auch hier in etwa die Waage.

Unter dem Strich verliert Niedersachsen Einwohner an Berlin und Bayern und gewinnt sie aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Die Zu- und Wegzüge aus dem Ausland betreffen größtenteils EU-Länder. Bei den außereuropäischen Ländern kamen die meisten Einwanderer aus asiatischen Ländern (9868 Menschen) sowie afrikanischen Ländern (2456). (dpa)

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