Pakistan: 20 mutmaßliche Extremisten bei Drohnenangriff getötet

Peshawar - Bei einem den US-Streitkräften zugeschriebenen Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind nach Geheimdienstangaben am Mittwoch 20 mutmaßliche Islamisten getötet worden.

Bei 14 der Getöteten handele es sich um Mitglieder des Hakkani-Netzwerks, eine mit den Taliban in Verbindung stehende Gruppierung, hieß es weiter. Sechs weitere der Getöteten seien pakistanische Islamisten gewesen, die das Netzwerk unterstützt hätten, sagten Vertreter des pakistanischen Geheimdienstes. Demnach schlugen zwei Geschosse in einem Haus unweit der Stadt Miran Shah in der Stammesregion Nord-Waziristan ein. Die an der Grenze zu Afghanistan gelegene Region gilt als Rückzugsort militanter Extremisten. Es ist nicht möglich, die Angaben des Geheimdienstes von unabhängiger Seite zu bestätigen, da es in der Region zu gefährlich für eine unabhängige Berichterstattung ist. Lokale Gruppen und Menschenrechtsaktivisten weisen darauf hin, dass bei Drohnenangriffen immer wieder auch Zivilisten getötet werden. Die USA lehnen es ab, das verdeckte Drohnenprogramm des Auslandsgeheimdienstes CIA in Pakistan öffentlich zu bestätigen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.