Pamela besucht Rösler - und der ist nicht da

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Das Interesse bei Pamela Andersons Besuch war groß - Philipp Rösler war allerdings nicht zuhause.

München - Wenn Pamela Anderson vor der Tür steht, würde wohl jeder Mann bereitwillig die Baywatch-Nixe willkommen heißen. Wirtschaftsminister Rösler war aber gar nicht "zuhause" - was hinter Geschichte steckt:

Die politischen Mehrheitsverhältnisse in Deutschland sind für Parteichef Philipp Rösler derzeit kein Grund zu jubeln. Zwar zog seine FDP zuletzt in Schleswig-Holstein mal wieder in einen Landtag ein. Doch in bundesweiten Umfragen verpassen die Liberalen regelmäßig die Fünf-Prozent-Marke.

Da hätte der Besuch von Ex-Baywatch-Nixe Pamela Anderson doch eigentlich angenehme Abwechslung bieten können. Vor gut drei Wochen stattete die sexy Blondine in einem knallengen grauen T-Shirt und rosa Leggings dem Wirtschaftsministerium, dem Rösler bekanntlich vorsteht, einen Besuch ab.

Bilder: Pamela Anderson klopft bei Rösler an die Tür - vergeblich!

Pamela Anderson klopft bei Rösler an die Tür - vergeblich!

Als Botschafterin der Tierrechtsorganisation Peta machte sie sich für das EU-weite Importverbot für kanadische Robbenfelle stark.  Kanada versucht über die Welthandelsorganisation (WTO) mit allen Mitteln Druck auf die einzelnen Staaten auszuüben, um das Verbot aufzuweichen. Pamela Anderson, die sich seit geraumer Zeit für PETA engagiert, händigte eine entsprechende Bittschrift an den Bundeswirtschaftsminister Rösler aus, das Verbot nicht aufzuweichen, 

Doch der FDP-Chef war gar nicht "zuhause". Stattdessen nahm Dr. Heinz Hetmeier, Ministerialrat und Leiter des Referats für allgemeine Handelspolitik, Dienstleistungen und geistiges Eigentum, das Dokument in Empfang.

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Nun antwortete Rösler der prominenten Botschafterin in einem Schreiben. Er bedauere die Haltung der kanadischen Regierung und wolle den "Verlauf des Verfahrens mit großer Aufmerksamkeit verfolgen".

dh

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