Papstbesuch: Bahn setzt Fahrplan außer Kraft

Kommt ins Eichsfeld: Der Besuch des Papstes beschäftigt auch die Bahn. Archivfoto: dpa

Göttingen/Etzelsbach. Der Papst-Besuch am kommenden Freitag, 23. September, in der Wallfahrtskapelle Etzelsbach im thüringischen Eichsfeld wirbelt auch den Fahrplan der Deutschen Bahn durcheinander. Um den Ansturm der Gläubigen bewältigen zu können, setzt die Bahn viele Sonderzüge ein.

Dies wirkt sich insbesondere auf den Nahverkehr in Südniedersachsen und Nordhessen aus: Der reguläre Fahrplan zwischen Göttingen beziehungsweise Kassel und Leinefelde wird an diesem Tag außer Kraft gesetzt, stattdessen fahren ab 4 Uhr morgens Pendelzüge. „Um überfüllte Züge zu vermeiden, empfehlen wir allen Pilgern eine möglichst frühe Anreise“, sagte eine Bahnsprecherin.

Der früheste Zug von Göttingen ist ein Regionalexpress um 5.55 Uhr, die nächsten Züge fahren dann um 6.57 und 8.57 Uhr. Pilger, die diese Züge benutzen, müssen in Heiligenstadt in einen der Pendelzüge umsteigen, die im 15-Minuten-Takt zwischen Heiligenstadt und Leinefelde verkehren. Die Shuttlezüge bieten bis zu 600 Personen Platz und halten in Wingerode. Von dort müssen die Pilger dann noch etwa 5,5 Kilometer zu Fuß bis zur Wallfahrtskapelle Etzelsbach zurücklegen. Ab 10.47 Uhr fahren dann in halbstündigen Rhythmus auch Züge direkt von Göttingen nach Wingerode.

Laut Programm wird Benedikt XVI. um 17.30 Uhr mit einem Hubschrauber nahe der Wallfahrtskapelle Etzelsbach landen, wo er eine marianische Vesper abhalten will. Um 19 Uhr wird er wieder mit dem Helikopter entschwinden. Nach dem Gottesdienst sei bis etwa 1 Uhr nachts Zeit, um die Heimreise in den Zügen anzutreten, sagte die Bahnsprecherin.

Insgesamt bietet die Bahn während des zweitägigen Papstaufenthaltes in Thüringen 200 zusätzliche Zugfahrten zu den Gottesdiensten im Eichsfeld und in Erfurt an. (pid)

Informationen unter www.bahn.de/Papstbesuch

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